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First Stop New York City

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Das Abenteuer beginnt! Am 05.08.14 trafen sich alle 75 Teilnehmer am Flughafen in Frankfurt, um gemeinsam die Reise nach New York City anzutreten. Zur Verabschiedung waren meine Eltern und meine kleine Schwester Evi dabei – ich staunte nicht schlecht, als plötzlich auch noch meine zwei Freundinnen Eva und Anna mit den Worten “Überraschung! Wir konnten Dich doch nicht einfach so gehen lassen” am Flughafen standen. Die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) hatte einen Konferenzraum für alle Teilnehmer am PPP gemietet, wo wir uns schließlich verabschieden konnten. Obwohl der Abschied natürlich ziemlich schwer war, waren wir alle schon total aufgeregt auf die ersten Tage in New York und konnten es kaum erwarten, bis das Flugzeug (A380) schließlich ca. um 11:35 Uhr startete.

Nach acht Stunden Flug kamen wir dann um 14:00 Uhr Ortszeit in New York City an und es ging erst einmal ins YMCA, wo wir in Zweierzimmer untergebracht wurden. Diese waren genau so, wie wir sie erwartet hatten: Koffer rein, Zimmer voll. Dafür war die Lage unschlagbar – schließlich waren wir mitten in Manhattan.

Erkennt man's? Wir formen die Buchstaben "YMCA" vor unserer Unterkunft

Erkennt man’s? Wir formen die Buchstaben “YMCA” vor unserer Unterkunft

Nachdem wir dann unseren ersten American Burrito gegessen hatten (“Also entweder wir gewöhnen uns an die Portionen und werden wirklich fett oder wir schmeißen immer die Hälfte vom Essen weg”), ging’s sofort weiter zum Times Square, der wirklich überwältigend war. Diesen könnten Bilder auch wirklich besser beschreiben als Worte, deshalb folgen hier gleich mal ein paar…

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Auch das Rockefeller Center wurde gleich am ersten Abend begutachtet:

Vor dem Rockefeller Center

Der Blick vom Rockefeller Center aus in die andere Richtung

Es hat leider nicht ganz aufs Bild gepasst... :)

Es hat leider nicht ganz aufs Bild gepasst… 🙂

Danach war erst einmal SCHLAFEN angesagt – schließlich mussten die sechs Stunden Zeitverschiebung gut verdaut werden.

Der nächste Morgen startete mit einem amerikanischen Frühstück mit Bagels (die wider Erwarten wirklich schmecken!), wonach es gleich in das United States Department of State gegenüber dem UN-Hauptsitz ging – dort hatten wir in den ersten Tagen einige Seminare, zum Beispiel zum Thema Jobsuche und Autokauf. Außerdem durfte ich nun endlich meine Gastfamilie in Mt. Vernon erfahren: Ich werde das nächste Jahr bei Dale und Michal verbringen, die 2 Meilen vom Campus meines Colleges entfernt wohnen und zwei Söhne haben, welche aber beide schon ausgezogen sind.

Das UN-Gebäude

Das UN-Gebäude

In der Mittagspause war (um richtig viel amerikanisches Flair ab zu bekommen) Burger Essen im Five Guy’s angesagt, die wirklich nur zu empfehlen sind!

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Nachdem wir einen wieder mit Seminaren (unter anderem zur Rolle als “Mini-Botschafter”) voll gepackten Nachmittag hinter uns hatten, folgte das Highlight des Tages: Eine zweistündige Tour mit dem Doppeldecker-Bus durch New York.

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Unbeschreibliche Sicht auf die Skyline - Just beautyful!

Unbeschreibliche Sicht auf die Skyline und die Brooklyn Bridge – Just beautiful! (Okay, bei diesem Bild habe ich mit dem schwarz-weiß ein bisschen nachgeholfen)

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Als echter Fan konnte ich mir die How I Met Your Mother Bar natürlich nicht entgehen lassen. Die Anreise dorthin erfolgte standesgemäß mit dem Taxi 🙂

Das Original heißt zwar nicht MacLaren’s Pub sondern Mc Gee’s Pub. Anscheinend soll das MacLaren’s aber eben diesem Pub in New York City nachempfunden sein. Ein bisschen Ähnlichkeit konnten wir auch tatsächlich feststellen…

... Die sind aber natürlich leider erst ab 21 :(

… Die Cocktails sind aber natürlich leider erst ab 21 🙁

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Der Donnerstag begann für mich früh morgens um 05:30 Uhr, da ich mit einigen anderen PPPlern den Sonnenaufgang im Central Park erleben wollte. Dieser künstlich angelegte Park mitten in New York ist wirklich RIESIG und leider konnten wir somit nur einen kleinen Teil davon erkunden. Trotzdem habe ich mich gleich in ihn verliebt – man vergisst sofort, dass man in einer Stadt mit viel Verkehr und Trubel ist. Nur die Skyline ist über den Bäumen noch zu sehen. Aber seht einfach mal selbst:

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Lisa und ich haben die Anweisungen gleich mal brav befolgt :)

Lisa und ich haben die Anweisungen gleich mal brav befolgt 🙂

Nach dem Frühstück wurde im US Deparment of State nun die große Überraschung gelüftet, wie die Homestay-Tour jedes einzelnen aussehen würde. Manche von uns reisen nämlich nicht direkt zu ihrem Platzierungsort, sondern sind noch bis zu drei Wochen in den USA unterwegs, bevor sie dort ankommen – Ich habe Glück und eine der längsten Homestay-Tours erwischt. Schließlich hatte ich aber auch die besten Voraussetzungen dafür: Mein College geht erst Mitte September los und außerdem muss ich ja quer durch das ganze Land nach Washington State. Zuerst soll es also für mich von New York City nach LeClaire in Iowa gehen, was direkt am Mississippi (und somit an der Grenze zu Illinois) liegt. Dort bleibe ich dann ein paar Tage bei einer Gastfamilie, bevor ich mich mit Bene (einem weiteren PPPler, der auch mit mir am Skagit Valley College studieren wird) in Chicago treffen und mit ihm einige Tage bei einer Familie dort verbringen werde. Danach geht es für uns beide mit dem Flugzeug nach Portland, wo wir dann bis zum 23.08.14 bleiben und schließlich per Greyhound Bus nach Mt. Vernon fahren werden.

Ab 13:00 Uhr war auch der letzte Seminar-Tag geschafft und wir starteten die nächste Sightseeing-Tour. Diese sollte uns zuerst mit der Fähre nach Staten Island schicken, von der man den besten Blick auf die Freiheitsstatue und auch auf die Skyline hat. Davor war aber auch ein kleiner Zwischenstopp bei der Wall Street drin.

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Ein kleines Eis für Zwischendurch war an der Wall Street aber auch noch drin :)

Ein kleines Eis für Zwischendurch an der Wall Street 🙂

Der Blick von der Staten Island Ferry

Der Blick von der Staten Island Ferry

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Auf Staten Island angekommen

Auf Staten Island angekommen

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Ein Memorial an 9/11 - Die Gesichter der Feuerwehrmänner, die an diesem Tag umkamen, sind hier in Marmor nachgebildet. Wenn man durch die zwei Flügel schaut, sieht man dort hin, wo das World Trade Center stand.

Ein Memorial an 9/11 auf Staten Island – Die Gesichter der Feuerwehrmänner (aus Staten Island), die an diesem Tag umkamen, sind hier in Marmor nachgebildet. Wenn man durch die zwei Flügel schaut, sieht man dort hin, wo das World Trade Center stand.

Wieder in Manhattan angekommen, machten wir uns auf zum Ground Zero, einem riesigen Denkmal an den 11. September 2001 (für uns das zweite an diesem Tag). Die Stimmung dort ist anders als an jedem touristischem Ort, an dem ich jemals war – jeder steht ehrwürdig vor den riesigen Becken, wo einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen.

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Das am Ground Zero stehende One World Trade Center, das höchste Gebäude New Yorks

Das am Ground Zero stehende One World Trade Center (oder Friedensturm), das höchste Gebäude New Yorks

Die Namen der knapp 3.000 Todesopfer sind an den zwei Becken eingraviert

Die Namen der knapp 3.000 Todesopfer in die zwei Becken eingraviert

Langsam aber sicher neigt sich nun aber die Zeit in New York dem Ende zu. Einen besseren Auftakt für mein Jahr in den USA hätte es definitiv nicht geben können – ich habe die Stadt nun schon einigen mit diesen Worten beschrieben: “Es ist genauso, wie man es sich vorstellt, nur noch ein bisschen besser!” Ob ich wieder kommen werde? Auf jeden Fall! Aber jetzt startet erst einmal meine Homestay-Tour mit dem ersten Stopp in Iowa. New York ist nämlich nicht Amerika – es ist eben New York. Und ich will ja so viel wie möglich mitbekommen vom American Way of Life!

Zum Schluss gibts aber hier noch ein paar Bilder zum Abschied von meiner wundervollen Zeit in New York:

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Burger essen im Wendy's

Burger essen im Wendy’s – hier wurde mir klar, dass es WIRKLICH um einiges fettere Burger gibt als bei McDonald’s in Deutschland, dieser Burger triefte geradezu vor fett!

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See you soon!

(Hoffentlich hat dieser lange Eintrag mit den vielen Bildern euch nicht so abgeschreckt, dass ihr den nächsten gar nicht mehr lesen werdet)

Julia