Kategorie: Allgemein

American Regional Cuisine

und heute war Louisiana dran.

Sehr interessant und natürlich extrem lecker. Ich habe Froschschenkel und Pecan-Crust-Chicken zubereitet.

Ich kann nur wiederholen wie interessant American Cuisine ist, auch oder gerade weil sie aus so vielen verschiedenen Nationen zusammengewürfelt entstanden ist.

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links: Gumbo

oben mittig: Jambalaya

rechts: Froschschenkel mit Tomatensalsa

 

 

K1600_Oysters, Frog Legs and Pecancrusted chicken

 

links oben: Froschschenkel

unten mittig: Austern mit Spinatsauce

oben mittig: Spicy Chicken mit Pecan-Mustard-Crust

Plaza Art Fair

Die Plaza Art Fair findet jedes Jahr in Kansas City am Plaza (mediteran nachgebildeter großer Platz, bzw. Stadtteil) statt und lockt Unmengen an Leuten und Künstlern von überallher an.

Leider gab es wirklich nichts, was irgendwie bezahlbar gewesen wäre, dafür gab es unglaublich viel zu sehen.

Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich Bilder der Bilder hochstelle, es hat zumindest außer einem Künstler niemand widersprochen.

Der Rest spricht für sich.

Renaissance Festival

Wir haben mit allen die Lust und Laune hatten vom International Club das Renaissance Festival besucht.

In Detuschland nennen wir sowas Mittelaltermarkt. Es weißt zumindest sehr viele Ähnlichkeiten auf.

Ich würde sagen, ein deutscher Mittelaltermarkt ist im Vergleich unglaublich authentisch, dafür gibt es nich so extrem viele lustige Dinge zu sehen und zu machen.

Die Menschen tragen echt einfach alles, was irgendwie nicht der heutigen Zeit entspricht, es ist schon fast Fasching!

Auf der anderen Seite ist das komplette Gelände tatsächlich eher mittelalterlich aufgemacht, was hier glaube ich “Tudorstyle” heißt. Ich habe viele Leute gefragt und nicht herausbekommen, wo der Zusammenhang zur Renaissance ist.

Außerdem ist der Begriff Festival hier auch ganz anders. Dieses Festvial geht über viele Wochen hinweg. Ich glaube es hat September oder Ende August begonnen und geht noch bis November. Jedes Wochenede ist etwas anderes und wir hatten “Scottish Highland Games”. Ich weiß nicht ganz genau, wo sich das widergespiegelt hat, außer in den Kleidungen, aber natürlich wusste ich vorher davon und habe extra meinen “Schottenrock” aus der untersten Schublade gekramt.

So oder so, es gab das beste Essen der Welt: Appledumplings mit Vanilla Ice-cream. Mit anderen Worten Apfelstrudel amerikanische Art. Sehr sehr seeeeeehr lecker! Und es gab sogar vegetarische Quinoa-Wraps, die auch sehr gut waren.

Es gab viel zu sehen, viel gute Musik und viele lustige Menschen. Natürlich habe ich beim Bogenschießen auf “Hello Cthulhu” zielen müssen, das war doch ein lustiger Zufall. Außerdem sind Lisa und ich selbstverständlich schon gebürtig talentiert im Bogenschießen… ich muss sagen, die Zeit verging sehr schnell und ich würde gerne nochmal hingehen. Wir hatten extrem schönes Wetter und außerdem Johnny Depp getroffen. Was will man mehr?

 

Frozen Joghurt

Beth und Greg namen mich mit zum lecker chinesisch Essen und danach gab es Dessert im Shop nebenan: Frozen Joghurt.

Kennt wahrscheinlich absolut jeder außer mir schon.

Für mich sehen diese Maschinen zwar ganz schön gruselig aus, aber lecker wars! Ich glaube trotzdem, dass Menschen ausschließlich dahin gehen um möglichst oft diese witzigen Sorten-Hebel zu betätigen…

Ich hatte Cheesecake, Key-Lemonpie, Cookies’n’Cream, Salted Caramel und Chocolate-Brownie

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Gregs Präsentation über das Junghaus

Greg war selbst einen Sommer lang Austauschschüler in den Niederlanden und hat seitdem auch die Welt sehr viel bereist.

Weil er so Psychologieinteressiert ist, hat er vor einer Reise nach Deutschland auch das Junghaus in Kusnacht, der Schweiz, besucht. Darüber hielt er neulich eine Präsentation vor den Mitgliedern der hiesigen Jung-Gesellschaft, zu denen auch er zählt.

Begonnen wurde die Präsentation mit einem Märchen von den Grimm “Der Gnom”, welches mir noch unbekannt war. Es war sozusagen die Einleitung und wurde während des Erzählens “getrommelt”. Das war sehr amüsant und außerdem gut erzählt und gut getrommelt und bleibt sicher in Erinnerung.

Die Präsentation selbst war sehr interessant, vor allem weil ich abgesehen von dem Film “Eine dunkle Begierde” tatsächlich noch niemals etwas von Jung gehört habe, dafür umso mehr von Freud mit dem er wohl eine Weile lang sehr gut befreundet war. Auch die Bilder die Greg auf seiner Reise gemacht hat waren sehr schön und haben viel an Deutschland erinnert.

Danach gab es eine offene Diskussionsrunde und ein Buffet. Seit ich hier bin vermisse ich glaube ich am meisten guten Käse und dann gab es einfach unglaublich leckeren! Ich habe mich trotz Scham reichlich bedient und weil meine ungehaltene Freude wohl bemerkt wurde, gab es dann den ganzen restlichen Käse für mich als Geschenk! JUHUUU!

 

Westin

Da ich unmöglich ein ganzes halbes Jahr nicht arbeiten kann, habe ich mir über Chef Felix aus meinem College eine Möglichkeit ergattert mich mal im Westin hier umzusehen.

Als Selfie-Queen habe ich beschlossen meine wunderschöne Kochjacke, die meine Chefs und Kollegen aus dem Michaelis mir schenkten, mal für alle zur Schau zu stellen.

Es war die Eröffnung eines sehr teuren Modegeschäfts und darum gab es die unterschiedlichsten Stationen. Unter anderem Eisskulpturen, die mit Austern, Sushi und kleinen Fischfingerfoods bestückt waren, im Großen und Ganzen war alles schön angerichtetes Fingerfood. Gegen Mitte durfte ich dann live Tenderloin tranchieren und kam somit in Kontakt mit den Gästen, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Es war wirklich unheimlich interessant, so weiß ich jetzt zum Beispiel, dass es eine Kaffeemaschine gibt, die 26.000 Dollar kostet, weil alles, was sie macht nach unten gebaut wurde, sodass kein großer Klotz dem Gast die Sicht versperrt.

Leider habe ich noch keine Bilder, vielleicht kommen die aber noch…

Let’s go to the mall

und zwar zur gruseligen leeren Mall!

Lisa und ich haben beschlossen ein wenig shoppen zu gehen und wir waren auch gut erfolgreich. Etwas verwirrend war es allerdings doch als Google-Maps uns auf der Suche nach der Berlington Coat Factory in dieses absolut unheimliche Kaufhaus leitete.

Es ist eine riesige Mall, aber es gibt kaum Geschäfte darin, die offen sind. Geschweige denn Menschen. Es ist dieselbe Mall, in der ich meinen Führerschein gemacht habe, einer der wenigen geöffneten Läden. Direkt daneben ist ein Laden, aus dem ein Papageil aus dem Nichts losschreit. Es ist wohl eine Tierhandlung. Dazu beruhigende Kaufhausmusik. Macht alles nicht weniger gruselig.

Greg meint, davon gäbe es hier sehr viele in Overland Park und drumherum. Diese eine hat uns dann bald gereicht und wir sind mit Lisas süßem Käfer wieder davongefahren.

Hat da wohl der Kapitalismus nicht so ganz funktioniert?!

Old Settlers – Carnival

… hat gar nichts mit Fasching zu tun.

Bessere Worte wären: Rummel, Messe, Zissel, großes Stadlfest, Stadtfest, Kirmes oder Jahrmarkt (je nach Region).

Nur ohne Betrunkene und dafür mit supervielen Kindern die einem den ganzen Platz in der Schlange zu den Attraktionen wegnehmen! Auch noch um 11 pm!

Außerdem witzig: Erwachsene fahren immer mit Karrussell. Hihi!

Also kurzgefasst: Senedu, eine ehemalige CBYXlerin, die ein Jahr in Berlin verbrachte, war so nett uns mitzunehmen und wir hatten einen schönen Tag zusammen. Ich hatte mein erstes Snowcone (glaube ich) und Lisa hatte ihr erste BBQ.

Tatsächlich musste man sich für die Fahrgeschäfte entweder Einzeltickets oder ein Festivalbändchenmäßiges “Unbegrenzt” für teuer Geld erkaufen um daraufhin teilweise wirklich über eine Stunde anzustehen. Es hat sich gelohnt!

 

 

 

Auto!

Ums kurz und schmerzfrei zu machen, nach viel zu langer suche hab ich dann doch ein Auto gefunden. Es nennt sich Buick Regal Custom.

Leider fehlen mir die emotionalen Bezüge zu Blech, sonst würde ich vermutlich sagen, ich liebe es.

Es fährt supi und hat “nur” 76000 miles on it. Alles in allem kann ich hoffen, dass es ein wenig verwendetes Auto war, da es sehr alt ist (1996) und nur 2 Vorbesitzer hatte. Außer verschlissenen Ledersitzen (nur vorne) und Rost unten drunter (es wohnte eine Zeit lang in Florida) hat es bis jetzt noch keine Beschwerden und ich könnte Glück mit ihm haben!

Ich fahre trotzdem weiter Fahrrad, damit ist das Auto weitgehend unverwendet, aber wenn ich es mal fahre, macht es Spaß und Freude, denn es beschert mir gute Soundqualität!

 

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Party

Dazu lieber keine Bilder.

Es ist gaaanz anders als in Deutschland! Leider sind alle Klischees war, um 2 Uhr ist es hier vorbei! Umso glücklicher war ich, dass unsere erste Party bis 4 ging. Das ist wohl wahnsinnig lang. Lisa und ich hatten viel Spaß.

Also steht es fest: Ich kann hier nicht für immer bleiben, die Clubs schließen zu früh.

Außerdem habe ich erfahren, dass man ein Festival hier nicht mit einem in Deustchland vergleichen kann. Wie schade. Dafür hatte ich zumindest noch nicht das Gefühl, dass der Alkohol so teuer sei, wie mir immer berichtet wurde. Aber dafür kann man ihn in Kansas nur zu bestimmten Zeiten und nur im Liquorstore kaufen. Deshalb fahren viele rüber nach Missouri. Das ist überhaupt witzig, dass jeder Staat für manche Dinge komplett andere Gesetze hat.

Außerdem ist hier fast alles eine Party! Movieparty. Potlockparty. Wenn man mit mehreren Leuten irgendwo sitzt und isst hat man eindeutig grad seine Birthdayparty. Und die sind auch immer big, egal wieviele Menschen da waren. Alles Party zu nennen ist eine gute Angewohnheit, die wollte ich schon immer haben! Mehr wollte ich zu dem Thema gar nicht sagen…

 

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