Monat: Januar 2015

#14 1200Meilen gen Süden, die Ersten Arbeitstage, Die Frage was kommt dann?

Wenn das Navi sagt 260meilen auf dieser Straße dann heißt es wohl…

Ab in den Süden, der Sonne hinterher… so geht doch ein Sommerhit oder?

Aber ich und 17 andere PPP’ler dachten uns warum auf Sommer warten? Der Sommer und die Sonne sind doch hier in den USA zuhause, warum nicht einfach dem Winter entkommen und gemeinsam das neue Jahr im Sunshine state der USA Feiern?

Gesagt, geplant und getan, wer nur redet der erreicht und verändert nichts, anpacken, machen, tun das sind meine Schlagworte für dieses Jahr.

Lange Rede kurzer Sinn eine Woche Florida, Wärme und Sonne so sollte mein neu Jahres Fest diesmal sein. Doch zwischen diesem Traum und der Erfüllung lag nur eine Kleinigkeit von 1188 Meilen (1911km) also gleich um die Ecke…

Da die Flüge bereits im Oktober alle viel zu Teuer waren (800$+) gab es nur eine Logische und auch Billige Möglichkeit dieses Erlebnis zu machen, mit dem Auto nach Florida.

Bisher die Längste einfache Strecke die ich selbst je mit einem Auto gefahren bin.

Zum Vergleich ich könnte mit dieser Fahrtstrecke von Regensburg nach Rom und wieder zurück bis nach München fahren, also in der Früh starten in Rom eine Pizza essen und Pünktlich zur Tagesschau wieder zuhause sein an einem Tag oder von Berchtesgaden nach Flensburg und zurück. Verrückt nicht?

Ich bin jedoch nicht alleine gefahren sondern ich hatte 2 weitere Gefährten dabei die mir während der Fahrt Gesellschaft geleistet haben. Alleine wäre es zu anstrengend und auch gefährlich gewesen. Wir haben uns so auch abgewechselt mit dem Fahren doch die meiste Zeit bin ich gefahren (mein Auto also musste/wollte ich auch fahren…). Laut Navi waren es 18std Fahrt nach Florida doch mit einer Pause von knapp 4std, waren es doch fast 22std Fahrtzeit. Ich wollte eigentlich durchfahren doch Lucas hat gesagt wir machen eine Pause. Als wir in West Virginia bei Lev angekommen sind haben wir bei ihm und seinem Host die Pause gemacht. Ich bin im Nachhinein froh darum, denn so konnte ich ein Haus aus dem Jahr 1890 sehen (nicht sonderlich alt für Europäische Verhältnisse doch für die USA schon etwas Besonderes). Ich muss sagen es ist ein tolles Haus wenn auch etwas Chaotisch, da Lev’s Host das Gebäude nur nach und nach Renoviert. Wir sind um Mitternacht angekommen und um 4Uhr weitergefahren. Weitere 260meilen auf dieser Straße sprach das Navi.

Dieser Trip war für mich auch Persönlich wichtig um endlich zu realisieren wie groß dieses Land überhaupt ist. Es ist Wahnsinn ich war nicht einmal am Südlichsten Punkt (Key West) da war noch 6std Luft nach oben an Fahrtzeit.

Die Fahrt war sehr interessant aber über 20std nur geradeaus fahren nervt doch gewaltig und leider sind wir immer an den Interessanten stellen bei Finsternis oder Nebel vorbei gekommen (Appalachen usw.). Doch der Moment als ich zum ersten Mal eine Palme an der Straße gesehen habe hat mich total für das alles entschädigt. Es war ein Gefühl von Wärme, Freiheit und des Ankommens (das war in Georgia 10std fehlten noch bis zum Ziel). Nach ein paar der Berühmten Zeit ersparenden Routen Änderungen (1std länger unterwegs deswegen) sind wir dann endlich in Orlando Florida angekommen. Den Etappen Sieg haben wir nicht erhalten da wir leider erst als drittes angekommen sind aber naja :D.

Nach der Fahrt erst einmal das Haus anschauen, es war im Großen und Ganzen Super aber etwas klein für knapp 14 Leute (ich habe auf der Couch geschlafen 😀 ). Danach ging es dann erst einmal in den Pool und danach in den Whirlpool 😀 man gönnt sich ja sonst nichts ;).

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Der erste Tag war nach dem Einkaufen aber auch schon wieder gelaufen und ging mit einem Nudelauflauf zum Abendessen und ein oder zwei Bierchen am/im Whirlpool zu ende.

Am Tag 2 sind die ersten der Gruppe auch schon wieder aufgebrochen zum Strand aber da noch nicht alle da waren sind Simon, Lucas und ich da Geblieben um die Viola am Nachmittag vom Flughafen abzuholen, dank dem Verkehr (der hier die Hölle ist) war der Tag dann aber auch schon wieder vorbei. Also wieder Pool und Whirlpool Abend bei 28°C schlimm sowas…

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Am Tag 3 ist in der Früh auch die letzte aus unserer Gruppe angekommen. Jedoch waren ein paar andere PPP’ler in einem nahen Hotel, also waren wir am Ende knapp 18 Leute in Florida. Einige sind am Tag 3 in Richtung der Everglades und nach Key West aufgebrochen ich wollte mir zwar einiges ansehen aber für mich war es eher ein Entspannter Urlaub ich musste nicht mit aller Gewalt etwas sehen. So ist der Rest der im Haus verblieben war nach Orlando aufgebrochen um sich die Stadt etwas anzusehen. Weit sind wir aber nicht gekommen da alle Hunger hatten, zu unserem Glück gab es am Abend ein NBA (Profi Basketball) spiel. Wenn man schon die Möglichkeit hat so etwas zu sehen sollte man das auch mitnehmen. Außerdem haben die Detroit Pistons gegen die Orlando Magics gespielt und wenn mein Heimat Team schon spielt muss ich doch da hin. Zum Spiel selbst es ist auf alle Fälle interessant jedoch nicht mein Sport es fehlt für mich die Aktion auch wenn die Pistons gewonnen haben hätte ein wenig mehr Spannung nicht geschadet.

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So Tag 4 Silvester, es war alles irgendwie so unwirklich: „Ich Silvester in Florida?“ wenn mir das jemand vor einem Jahr gesagt hätte ich hätte nur gelacht.

Der ganze Tag war recht entspannt vor dem Einkaufen sind wir noch eine Runde mit einem Heli geflogen für 30$ 8meilen weit auch eine Super Erfahrung auch war es klasse mal die Landschaft von oben zu sehen.

Danach ging es zu meiner wahrscheinlich Lustigsten Einkaufstour überhaupt 😀

Zu Silvester selbst haben wir übers Internet das Feuerwerk am Brandenburger Tor angesehen. Feuerwerk haben wir keines gehabt aber es war auch nicht nötig. Bis jetzt war das eines der Besten, Schönsten und auch entspanntesten Silvesterabende überhaupt die ich hatte. Es war einfach klasse mit Super Leuten zu feiern in einer Klasse Umgebung alle hatten Spaß und konnten gut in das neue Jahr hinein feiern.

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Am ersten Tag des neuen Jahres war erst einmal ausschlafen und aufräumen angesagt. Anschließend sind einige nur durch die Gegend gefahren ohne ein festes Ziel. Einfach nur entspannen. Andere sind in der Früh nach Miami und Key West aufgebrochen. Aber ich will mittlerweile auch nicht mehr alles sehen, denn ich will mir auch etwas aufheben wenn ich mal wieder in die USA komme. Und ich denke da gehört Miami und Key West dazu.

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Am Tag 6 sind auch wir mal zum Strand gefahren nämlich an den Clearwater Beach ich muss sagen ich habe noch nie so einen Feinen und Weißen Strand gesehen auch das Wasser war klasse wenn auch etwas kühl aber egal es ist ja Januar und ich war am STRAND. Es war ein Wahnsinns Tag da muss ich wieder hin aber für einen etwas längeren Zeitraum.

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Ein Rohbau aus Steinen muss ein Deutscher Bauunternehmer sein... :D

Ein Rohbau aus Steinen muss ein Deutscher Bauunternehmer sein… 😀

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Den letzten gemeinsamen Abend haben wir mit Reste essen und aufräumen verbracht. Die ersten sind am 3.1 schon um 6 Uhr früh aufgebrochen gen Heimat. Nachdem alles sauber gemacht wurde sind auch Lev, Lucas und ich aufgebrochen um 9:30uhr.Der Moment als ich den Schlüssel umgedreht habe zum Starten vom Auto wusste ich es ist Falsch zu gehen.

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Alleine wegen dieses Bildes hat sich die Fahrt schon gelohnt

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Denn ich selbst wollte dableiben und nicht in den Kühlen verschneiten Norden fahren wo alles von den Farben grau und weiß bestimmt ist. Hier die Wärme, Sonne und auch Zeitlosigkeit ein Ort zu bleiben.

Doch es half nichts am Montag ging ein neues Kapitel für mich los nämlich mein Praktikum.

Zur Fahrt zurück es war die Hölle Stau, Baustellen, Unfälle überall es war als würde uns etwas daran hindern den Sonnigen Süden zu verlassen.
Dieses Mal haben wir nur eine kleine Pause am Daytona Beach eingelegt wie um zusagen auf Wiedersehen Strand und Sonne.

 

Um es auf den Punkt zu bringen 22std reine Fahrtzeit und 2std Pause am Strand, 3std Wechsel Rhythmus beim Fahren. 24,5std für den Heimweg. Als Lucas und ich bei mir angekommen sind war es 10Uhr früh ich hatte so etwas wie einen Jetlag, ich war zu nichts mehr zu gebrauchen außer Schlafen und etwas essen und ende. Ich war Körperlich und auch Mental total erschöpft. Im Übrigen bin ich in Florida mit kurzer Hose gestartet bei knapp 30°C hier hatte es lauschige -5°C. Ich wäre am liebsten wieder eingestiegen um zurück gefahren…

Zu meiner Überraschung hat meine Klapperkiste den ganzen Trip unbeschadet überstanden jetzt sind eben 3800km mehr drauf :D.

 

So genügend über den Urlaub jetzt geht’s an die Arbeit.

Meine ersten zwei Arbeitswochen bei OSRAM hier in den USA sind vorbei und ich kann auch schon ein bisschen was erzählen. Mein erster Arbeitstag war recht entspannt, zuerst einmal allen Vorstellen und dann den eigenen Schreibtisch beziehen. Ich habe einen der besten Plätze im Bürogebäude nämlich im Labor bei den Labor Technikern und nicht im eigentlichen Bürobereich in einem dieser Quadratischen Büroboxen die man aus den Filmen kennt. Hier an meinem Platz ist alles schön offen und nicht so eingeengt Außerdem habe ich einen Fensterplatz :D. Meine Arbeit im Moment hat überhaupt nichts mit dem zu tun was ich eigentlich gelernt habe, als Industriemechaniker habe ich bis jetzt nur Dinge zusammen gebaut und das den ganzen Tag nach Stückzahl. Hier jedoch gibt es keine Stückzahl da dieser Standort nicht Produzierend ist sondern eher im Forschungs- und Entwicklungssektor zu platzieren ist. Meine Aufgabe im Moment ist eher Computerbasiert denn ich soll für ein Projekt möglichst viel über Smart LED Lampen (Lampen/Glühbirnen die sich mit dem Smartphone steuern lassen oder auch sich selbst in der Beleuchtung durch Sensoren beeinflussen) herausfinden. Ein sehr interessantes Projekt auf alle Fälle, nur etwas mehr Produzierende Arbeit wäre mir auch recht.

Doch so bekomme ich einen guten Eindruck wie ein Maschinenbau Ingenieurs abläuft. Auch kann ich mir ein Bild davon machen ob ich das Maschinenbau Studium Wirklich tun möchte oder ob dort draußen doch nicht etwas anderes auf mich wartet.

Ich habe mich letzte Woche auch bereits etwas um mein Leben nach den USA gekümmert denn die Anmeldung für die BOS (Berufs Oberschule) Regensburg hat begonnen und da mich im letzten Jahr der Ehrgeiz gepackt hat möchte ich auf diesem Wege entweder mein Fach-Abitur oder eventuell mein Allgemeines Abitur nachholen um mir so noch mehr Berufliche Möglichkeiten einzuräumen. Denn ich sehe mich Selbst nicht die nächsten 40 Jahre in einer Werkshalle stehen um dort Tag ein und Tag aus dasselbe zu tun. Ich habe höchsten Respekt vor allen die das tun, doch das bin nicht ich und das kann ich nicht. Ich muss raus, entdecken, brauche Abwechslung und Herausforderungen. Doch da Stellt sich mir auch unweigerlich die Frage ist dann die Entscheidung ein oder vielleicht auch zwei weitere Jahre auf einer Schule zu verbringen mit anschließendem 4 oder vielleicht auch 5 Jährigen Studium das Richtige für mich oder sollte ich nicht einen ganz anderen Weg einschlagen? Mich selbst vielleicht ganz neu definieren oder auch zu erfinden?

Jetzt ist guter Rat teuer, das richtige und vernünftige machen oder eventuell ein Risiko eingehen und etwas neues wagen? Einige werden sagen du bist doch erst 21 da kann man doch noch probieren und sehen was passiert doch die Zeit vergeht zu schnell und ich verschwende ungerne meine Zeit. Die Hauptfrage ist also was will ich machen?

 

Danke fürs lesen. Freue mich über Lösungsvorschläge, Anregungen und Hinweis nicht nur auf meine Aktuellen Fragen auch auf Ideen was ich noch machen sollte hier in den USA.

 

 

#13 Chicago, Pizza, Tapete, Weihnachten

Zuerst einmal an alle noch ein frohes neues Jahr, viel Glück, Erfolg und Gesundheit.
Ich bin selbst sehr sehr gut ins neue Jahr gestartet und auch auf diesem Weg noch mal danke an alle die an mich gedacht haben.

Da ich kurz nach dem fertigstellen meines letzten Eintrages für ein paar Tage nach Chicago gefahren bin, konnte ich leider keine Bilder mehr einfügen. Da mir einfach die Zeit gefehlt hat und ich auch keinen Laptop dabei hatte.

Die Bilder sind leider nicht in der Richtigen reihenfolge ich habe irgendwo einmal den Überblick verloren… 😀

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Das ist die sog. Bohne im Millennium park und alle fotos die ihr hier seht sind mit dem Handy aufgenommen. Ich war überrascht.

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Natürlich Schlittschuhbahn

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Ein open air Theater

So aber jetzt zu meinen Erlebnissen in Chicago. Zuerst hatte ich mit einer anderen Gruppe von PPP’lern geplant einen kleinen Roadtrip zu machen, was sich dann aber leider zerschlagen hat und so ging es dann Spontan mit einer anderen Gruppe vom 15.12 bis zum 18.12 nach Chicago in die „Windy-City“ (ganz nebenbei ja es stimmt der Name hier ist wirklich Programm zum ersten Mal hat sich meine neue Winterjacke bezahlt gemacht 😀 ). Allerdings wurde mir auch erklärt dass der Ursprung des Namens eher darauf zurück geht dass sich eine bestimmte Zeit lang die Politiker der Stadt sich wie das Fähnchen im Wind des Geldes gedreht haben, ich weiß nicht ob es stimmt oder nicht was sicher ist dort geht immer und überall der Wind.

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So hats ausgesehn als ich angekommen bin Wolken regen aber es war auch irgendwie Schön anzusehen

Insgesamt waren wir vier Leute in Chicago aber nur drei die nicht aus Chicago waren. Jedoch konnten wir netterweise bei Lucas und seiner Hostfamilie übernachten. Die Fahrt nach Chicago war wie beim letzten Mal (Besuch SixFlags Freizeitpark) eher langweilig als Ereignisreich wieder 200 Meilen Schnurgerade auf einer Straße mit Tempomat, Langeweile pur, größtes Erlebnis ist dann nur wenn überhaupt der Tankstop.

Da ich aber nicht wirklich wusste wo ich eigentlich hin musste, bin ich erst einmal nach Chicago selbst reingefahren um dort auf eine weitere PPP’lerin und einen ihrer Internationalfreunde zu warten. Also zuerst durfte ich mich durch den Verkehr der Innenstadt quälen zu einem Parkhaus das für 20min parken 5$ verlangt (Wucher obwohl es hier gefühlt mehr Parkhäuser gibt als Autos). Zum Glück war es schon nach 18uhr und ich konnte für 12$ rein theoretisch bis 8uhr Früh parken.

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Das ist ein stück der Chicago Deep Dish Pizza lecker aber gesundheitsbedenklich :D

Das ist ein stück der Chicago Deep Dish Pizza lecker aber gesundheitsbedenklich 😀

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Sogar den Tauben war es zu kalt… Flying fireball 😀

Da die zwei anderen noch unterwegs waren konnte/musste ich mir die Stadt zuerst einmal selbst etwas anschauen. Das Wetter war perfekt, Nieselregen und Nebel d.h. die Kamera musste leider im Auto bleiben und alleine mit so einer Kamera war es mir dann doch auch etwas zu riskant. So musste ich dann auf mein Handy zurückgreifen um zumindest ein paar Bilder zu machen. Aber ich muss ehrlich sagen ich war schon etwas überrascht von der Qualität der Bilder (aber das könnt ihr ja selbst sehen).

Ab hier sind es wieder Bilder mit meiner Kamera 🙂

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Da wir aber für 4 Tage in Chicago waren habe ich mir Zeit gelassen und mir nur ein bisschen was Angesehen wie den Christkindlesmarkt, den Millenniumpark und eine Kunstgalerie (war kostenlos und ich wollte mich aufwärmen, aber es war auch interessant und es gab ein paar schöne Kunstgegenstände allerdings alle außerhalb des Budgets eines Austausch-Studenten).

Im Anschluss wollte ich mir dann noch Kurz etwas zu essen holen, da ich mir eine echte Chicago Deep Dish Pizza bestellt habe ist aus diesem Kurz knapp 1.5std geworden. Auf die Pizza alleine wartet man schon 45min bis sie überhaupt fertig ist, denn das Ding ist ungefähr 5cm dick und besteht zu 90% aus Käse. Und bis der Käse schön heiß ist dauert das schon ein bisschen.

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Eine kleine Pizza (6stücke) soll man sich normalerweise mit 2-3 Personen Teilen aber da ich alleine war hatte ich leider keine Unterstützung. Alleine der Zweifelnde und auch Wissende Blick der Kellnerin hätte mir eigentlich schon reichen müssen um zu Wissen dass ich den Kampf gegen die Pizza verlieren werde. Wer mich kennt der weiß ich kann wirklich gut und auch manchmal viel essen, wenn ich Hungrig bin aber dass ding war abartig viel ich konnte mit Mühe und Not 2 Stücke von der Pizza essen bevor ich aufgegeben habe. Also einpacken bezahlen und dann ab zum Treffpunkt mit den andern beiden. Gemeinsam sind wir nach einem kurzen Baraufenthalt aber auch gleich weiter zu Lucas gefahren, der 40min außerhalb von Chicago wohnt.

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Der Navy Peer

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So am 16.12 sind wir nach dem Frühstück bei Dunkin Dounuts wieder nach Chicago gefahren um uns dort noch einmal mit der ganzen Gruppe die Stadt und den Christkindlesmarkt anzusehen. Auch haben wir uns dort mit ein paar anderen PPP’lern die in Chicago wohnen auf einen gemeinsamen Glühwein und Bratwurst oder Leberkässemmel getroffen. Zum Glühwein kann ich sagen war es ein echter aus Deutschland nur leider wurde er Tot gekocht und war trotzdem eher warm als heiß ich weiß nicht was da falsch gelaufen ist.

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Es geht tieeef runter 😀 Da bin ich raus obwohl ich etwas Höhenangst habe 😉

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Das ist eines meiner Lieblingsbilder

Das sind Kinositze :D

Das sind Kinositze

Zwei von uns aus der Gruppe wollten sich dann abends noch Cinderella im Theater anschauen, da musste ich aber leider passen da Cinderella nicht mein Fall ist. Jedoch haben Lucas, Simon und ich eine gute Alternative gefunden, nämlich die Vor-vorprämiere des neuen Hobbit Filmes. In einem super genialem Kino mit richtigen Luxussitzen die eine verstellbare Rückenlehne und sogar Fußstützen hatten.

Nach dem Film sind wir alle wieder gemeinsam zurück zu Lucas Gastfamilie gefahren um dort noch ein bisschen Karten zu spielen, alles im allem ein Gelungener tag.

Am 17.12 sind wir dann noch mal nach Chicago gefahren aber diesmal um auf den Willis Tower zu gehen und um etwas die Stadt noch weiter zu besichtigen. Unteranderem waren wir am Navy Peer, in der Nähe des Planetariums und an der Ufer Promenade des Lake Michigan, welcher mich allerdings mehr an die Aussicht an der Ost- bzw. Nordsee erinnert hat, so groß ist der See (Im Übrigen sind die Great Lakes der Größte Süßwasser Speicher der USA und auch haben sie die größte Süßwasserfläche der Welt nur der Baikalsee übertrifft die Great Lakes im Wasservolumen aufgrund der tiefe (Wikipedia 😀 )).

Am Abend sind wir dann bevor wir zu unserem Nachtlager gefahren sind noch einmal zum Pizza essen gegangen (wieder Deep Dish) diesmal waren wir aber mehr Leute und so konnten wir uns eine Kleine und eine Mittlere Pizza gut teilen und es blieb kaum etwas übrig :D.

Am 18.12 sind wir dann aber auch schon in der Früh Richtung Heimat aufgebrochen ohne große Besichtigungen oder Ähnlichem.

Zuhause angekommen wurde mir gesagt gibt es Pizza zum Essen, ich glaube ich habe in der Woche 4 mal Pizza gegessen.

Am 20.12 habe ich damit begonnen mein Zimmer von der „Wunderbaren“ Tapete zu befreien und alles vorzubereiten damit es neu Gestrichen werden kann. D.h. die Möbel erst einmal verrücken oder auch zerlegen und das was nicht mehr gebraucht wird wurde auch gleich entsorgt, und so hat sich meine Zimmer Einrichtung gleich noch um 4 Möbelstücke verringert nämlich um das Kopfende meines Bettes (eine Komische Truhe, 2 Aufsteller und ein mittel regal Zwischen den Aufstellern).
Auf alle Fälle weis ich jetzt das Tapeten die Hölle sind, vor allem frage ich mich wer will bitte in einem Zimmer wohnen in dem so etwas an der Wand klebt?
Ich persönlich habe jetzt auch herausgefunden warum Amerikaner sooft umziehen.

Das liegt wahrscheinlich einfach daran dass sich keiner die Sauarbeit machen will die Tapete wieder von der Wand zu Kratzten :D.

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Die weißen Möbel die da noch stehen sind alle nicht mehr da jetzt ist das Zimmer offener und vorallem NICHT mehr PINK 😀

Auch hab ich zwischen durch ein Weihnachstnotfall paket bekommen

Auch hab ich zwischen durch ein Weihnachstnotfall paket bekommen

Zuerst hatten wir eine Flüssigkeit aus dem Baumarkt die es einfach machen sollte die Tapete von der Wand zu entfernen.

Da das ja so wunderbar funktioniert hat bin ich auf Wasser mit Spülmittel umgestiegen (kann ja nur besser sein) und siehe da es funktioniert gleich nach dem ersten auftragen bzw. nach kürzester Zeit und nicht wie bei diesem „Wundermittel“ erst nach 15-20min und so habe ich auch mit Leichtigkeit eine Bahn nach der anderen abgezogen. Nach 2 Tagen war dann die ganze Tapete weg und ich musste die Folie neu verlegen um den Teppich vor der Farbe zu schützen, danach musste noch die Wand abgewaschen und die Löcher in der Trockenwand behoben werden.

Da es schon der 23.12 abends war machte ich für die Feiertage Pause.

So schon wieder 24.12 Heiligabend ein Jahr vorbei, nur diesmal in einem anderen Land mit anderen Menschen und ohne Familie.

Hört sich hart an doch eigentlich war es eine sehr schöne und interessante Erfahrung und dank Skype ist auch die Entfernung kein Problem mehr das Einzige auf das man achten muss ist der Zeit unterschied von +6std von den USA nach Deutschland oder -6std in die andere Richtung.

Heiligabend. Hier in den USA gibt es keine Bescherung am 24.12 sondern erst am 25.12 in der Frühe nach dem Santa Claus da war und die Geschenke da gelassen hat.

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Also war der 24.12 eher ein Ruhiger Tag, jedoch lies ich es mir nicht nehmen eine kleine Tradition weiter zu führen, denn bei uns Zuhause in Deutschland gibt es Heiligabend mittags immer Hawaiitoast und den wollte ich natürlich nicht missen. So habe ich auf die Schnelle noch alles gekauft und den Toast zubereitet. Laut Aussage meiner Hosteltern hat es gut geschmeckt.

Abends ging es dann mit der Familie in den Gottesdienst (mein erster in den USA) doch Heiligabend gehört das für mich mit dazu in die Kirche zu gehen genauso wie der Toast zum Mittagessen. Dann haben wir uns gemeinsam noch im Wohnzimmer die Weihnachtsgeschichte angehört und anschließend ging es ins Bett.

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Nach einer gefühlt recht kurzen Nacht, ging es schon um 8uhr in der Früh los mit der Bescherung. Es war ganz nett und auch schön, vor allem die Kids zu sehen wie sie sich freuen, da musste ich Unweigerlich an mich denken vor 15 Jahren (Gott bin ich alt geworden). Da war man über alles glücklich auch wenn es nur Kleinigkeiten waren und jetzt müssen die Geschenke immer ausgefallener, immer besser, teurer, schöner und auch immer mehr sein. Doch ich glaube man wird sich nie mehr so über ein Geschenk freuen wie als Kind, das Leuchten in den Augen und die Pure Freude sind dann doch irgendwann auf der Strecke geblieben. Aber ich glaube dass dieses Jahr nicht nur meine Einstellung zu Reise Entfernungen ändert, sondern dass ich mich auch mehr über die Kleinen Dinge Freue. Denn sonst ist es nichts Besonderes mit der Familie zu sprechen oder mal eben anzurufen aber mit dieser Entfernung ist es eben doch eine Kleinigkeit die man zu schätzen lernt und so Hoffe ich das auch auf den Rest übertragen zu können.

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Doch es haben nicht nur die Kinder etwas bekommen auch ich durfte zwei Kleinigkeiten von meinen Hosteltern auspacken nämlich ein Cap aus Detroit und ein T-Shirt, auch aus Deutschland habe ich etwas bekommen nämlich eine Neue FC Bayern Mütze (hehe), ein Travellers-Tagebuch und eine Fc Bayern Tasse (leider ist der Henkel beim Transport abgebrochen) ich hab mich aber trotzdem über alles sehr gefreut danke noch mal an alle 🙂 .

So das reicht erst einmal fürs erste ich Liefere so bald wie möglich den Silvester und Arbeitsbericht ab. Danke fürs lesen.

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