{"id":216,"date":"2015-02-07T02:15:21","date_gmt":"2015-02-07T00:15:21","guid":{"rendered":"http:\/\/31ppp.de\/peter-thormann\/?p=216"},"modified":"2015-02-07T02:34:59","modified_gmt":"2015-02-07T00:34:59","slug":"21-jobsuche-sowie-die-ersten-tage-auf-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/31ppp.de\/peter-thormann\/2015\/02\/07\/21-jobsuche-sowie-die-ersten-tage-auf-arbeit\/","title":{"rendered":"# 21 Jobsuche sowie die Ersten Tage auf Arbeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein hartes St\u00fcck Arbeit &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Den heutigen Blogeintrag, m\u00f6chte ich voll und ganz dem Thema &#8220;Job&#8221; widmen, wie schwer es f\u00fcr mich gewesen ist \u00fcberhaupt eine Arbeitsstelle zu finden und wie es mir dabei so ergangen ist. Ich kann schon einmal eines vorweg nehmen, dass es am Ende geklappt hat, was mich sehr stolz gestimmt hat, da ich es auch eigener Kraft geschafft habe, letztendlich einen Job zu bekommen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Seit Mitte November, kann man sagen, suchte ich intensiv nach einer Arbeit. Dabei lag mein Fokus von Anfang an bei einer Part-Time, sowie Full-Time Stelle, auch wenn ich immer bestrebt war auch eine Full-Time Stelle zu bekommen. Full-Time\u00a0bedeutet, ich muss von meinem Programm aus eine Arbeitsstelle mit mindestens 35 Stunden die Woche finden, anderenfalls muss ich zwei Part-Time Jobs finden, um auf die Mindeststundenzahl von 35 Stunden Arbeitszeit w\u00f6chentlich zu kommen. Noch dazu, war es von mir verlangt gewesen, diese Stelle in einer Bank zu finden, da ich nun mal gelernter Banker bin. Also versuchte ich mein Gl\u00fcck zun\u00e4chst in s\u00e4mtlichen Banken im Raum Valdosta sowie Quitman, welche eine Stadt ca. 20 Meilen von Valdosta ist. In dieser Stadt wohnt auch mein Gastdad sowie meine Gastmum. Brantley\u00b4s Vater, versuchte mich in seiner Bank unterzubekommen als m\u00f6glicher Assistent von ihm, nur leider hat da sein Chef nicht ganz mitgemacht, wodurch ich, was die Jobsuche anging, auf mich allein gestellt war. Ungelogen, ich habe mindestens 15 Banken, Kreditinstitute, Versicherungen etc. abgeklappert. Immer trug ich meinen Anzug und redete gleich mit dem jeweiligen Gesch\u00e4ftsstellenleiter oder Pr\u00e4sidenten. Die Antwort war immer dieselbe, dass man momentan niemanden suche, man dennoch meinen Lebenslauf dabehalten m\u00f6chte. Ich denke der h\u00e4ufigste Grund, warum man mich nicht besch\u00e4ftigen wollte war der, dass man keine Lust hatte mich f\u00fcr sechs Monate einzustellen und ich dann wieder nach Deutschland mache. Zugegen, ich h\u00e4tte auch l\u00fcgen k\u00f6nnen und sagen\u00a0ich w\u00fcsste nicht, wann ich wieder zur\u00fcck m\u00fcsse, doch das ist nun mal nicht meine Art und so, gem\u00e4\u00df dem Motto &#8220;Ehrlichkeit wehrt am L\u00e4ngsten&#8221;, versuchte ich mein Gl\u00fcck weiter, auch wenn ich es langsam leid war immer wieder eine Absage zu bekommen.<\/p>\n<p>Ich erweiterte nun meinen Kreis der Suche und bewarb mich bei zahlreichen Restaurants, wie &#8220;Applebees&#8221;, The Egg and I, Zaxby\u00b4s, Cheddar\u00b4s, um nur mal ein paar zu nennen. Ich bewarb mich als &#8220;Server&#8221; (Kellner) oder &#8220;Hostess&#8221; (platziert die G\u00e4ste am Tisch). Ich versuchte wirklich alles. Redete mit den Restaurant Managern, fragte regelm\u00e4\u00dfig nach, doch nie meldete sich bei mir jemand\u00a0und nur selten klappte es mit einem Jobinterview. Dennoch versuchte ich es weiter und gab die Hoffnungen nicht auf.<\/p>\n<p>Durch meinen Community Service im &#8220;Katzentierheim&#8221;, baute ich einen sehr guten Kontakt zu Candace auf. Sie ist die Leiterin der Einrichtung und hat mich von Anfang an in ihr Herz geschlossen. Ihr hatte ich es auch zu verdanken, dass sie den Kontakt zu &#8220;Publix&#8221; hergestellt hat. Publix ist eine Art Supermarkt, wobei Supermarkt untertrieben ist. Es ist eher was gehobeneres. Die Preise sind etwas h\u00f6her als normal in einem Lebensmittelgesch\u00e4ft, daf\u00fcr kennen die Mitarbeiter fast alle Kunden mit Namen. Da ich zuvor schon im REWE gearbeitet hatte, wusste ich das mir die Stelle als &#8220;Cashier&#8221; (Kassierer) sicher spa\u00df machen w\u00fcrde. Ich bewarb mich und bekam\u00a0auch eine Einladung zum Jobinterview, was bei einer Anzahl von \u00fcber 30 Bewerbern f\u00fcr eine Stelle nicht gerade selbstverst\u00e4ndlich\u00a0war. Noch dazu\u00a0bin ich Ausl\u00e4nder und warum um alles in der Welt, sollte man mich einstellen. Das Gespr\u00e4ch lief gut, doch leider bekam ich keinen Anruf. Ich fragte nach und man war sehr verlegen mir zu sagen, dass sie mich nicht einstellen k\u00f6nnen.\u00a0Der Grund war, dass man intern eine gr\u00f6\u00dfere Pr\u00fcfung h\u00e4tte durchf\u00fchren m\u00fcssen\u00a0\u00fcber meine Person, die \u00fcber\u00a0zwei Monate in Anspruch genommen h\u00e4tte. Man wollte mich wirklich anstellen, doch lie\u00dfen es die Hausinternen\u00a0Kriterien nicht zu bzw. erschwerten es wesentlich. Das warf mich sehr zur\u00fcck. Dennoch war ich beruhigt, dass\u00a0es nicht an mir selbst lag. Im Gegenteil man sagte mir sogar ich w\u00e4re\u00a0die Nummer Eins Wahl gewesen und das habe ich den auch wirklich geklaubt. F\u00fcrs\u00a0Gef\u00fchl war es gut, dennoch hatte ich noch immer keinen Job.\u00a0\u00a0So ging die Suche weiter &#8230;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Jobsuche, besuchte ich das Arbeitsamt insgesamt drei mal, um mich nach Jobs zu erkundigen. Ich bekam meist zwei bis drei Stellen ausgedruckt, auf die ich mich bewerben konnte, was ich auch immer tat. Meist funktionieren Bewerbungen immer online und nehmen recht viel Zeit in Anspruch. Ich habe dann irgendwann mal aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen, wie viele Bewerbungen ich online abgeschickt habe. Glaubt mir es waren viele. Jedenfalls brachte auch dieser Schritt mir keinen gew\u00fcnschten Erfolg.<\/p>\n<p>Ich warf nun alles in die Waagschale und ging zum College. Dort gibt es ein &#8220;Career Opportunity Center&#8221;, welche dir bei dir Jobvermittlung helfen. Leider war ich nicht im Stande einen Part-Time Job am College anzunehmen, da ich kein Student mehr gewesen bin. Ich stellte mir oftmals die Frage, warum ich gerade als Full-Time Student nach Valdosta komme, wenn all meine Vorg\u00e4nger Part Timer gewesen sind. Es half jedoch nichts sich weiter den Kopf dar\u00fcber zu zerrbrechen. Die Dame vom Center war recht nett und bem\u00fcht mir zu helfen. Sie zeigte mir eine Stelle im Valdosta Country Club\u00a0als &#8220;Busser&#8221;, auf die ich mich h\u00e4tte bewerben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gleich am n\u00e4chsten Tag fuhr ich hin und sprach mit Leslie, der Chefkellnerin. Das \u00fcbliche Prozedere nahm seinen Lauf, dass ich zun\u00e4chst einige Formulare ausf\u00fcllen musste. Zwei Tage sp\u00e4ter bekam ich eine Zusage f\u00fcr ein Jobinterview. Das Gespr\u00e4ch verlief pr\u00e4chtig und man merkte schnell dass wir auf einer Wellenl\u00e4nge schwimmen und sie mich unbedingt haben wollten, dass hei\u00dft es war denen f\u00f6rmlich peinlich, dass sie mir nur die Stelle als &#8220;Busser&#8221; anbieten konnten. Leslie meinte sie w\u00fcrde mich eher in der Bank sehen, doch da wollte mich nun mal niemand haben. Sie sicherte mir f\u00f6rmlich zu, dass ich bei denen anfangen darf und so war nur noch der Drogentest zu absolvieren. Damit hatte ich kein Problem. Wenige Tage sp\u00e4ter viel das Ergebnis, wie erwartet negativ aus und so stand nichts mehr im Wege, meine Arbeit als &#8220;Busser&#8221;, nachzugehen. Ich war nun \u00fcbergl\u00fccklich endlich was gefunden zu haben, auch wenn man mich nur f\u00fcr den Mindestlohn von $ 7.25 anstellte und lediglich f\u00fcr 20 Stunden die Woche. Ich war froh \u00fcberhaupt erst einmal was bekommen zu haben. Zumal ich noch Trinkgeld obendrauf bekomme.\u00a0 Das ist nicht immer \u00fcblich in Amerika. Normal sind Kellner f\u00fcr $ 3.00 die Stunde angestellt und kommen lediglich\u00a0 mit Trinkgeld auf den Stundenlohn von $ 7.25. Somit hatte ich es schon wirklich gut.<\/p>\n<p>Nach dem Ausf\u00fcllen der letzten Formular, konnte ich am n\u00e4chsten Tag , also dem 28.01., Meine T\u00e4tigkeit als &#8220;Busser&#8221; im &#8220;Valdosta Country Club&#8221;, aufnehmen. Der Country Club, ist eine Art Restaurant neben dem Golfplatz in Valdosta. Er bietet den Mitgliedern die M\u00f6glichkeit dort Mittag aber auch Abendbrot essen zu gehen. Dar\u00fcberhinaus, kann man die Lokalit\u00e4t f\u00fcr Veranstaltungen wie Hochzeiten, Geburtstage, Gesch\u00e4ftstagungen etc., buchen. Meine Hauptaufgabe ist es solche Events vorzubereiten, indem ich den Raum herrichte, Tische decke, Besteck oder Gl\u00e4ser poliere und letztendlich das Essen aus der K\u00fcche zu den Kellnern bringe. Es ist nun kein wirklich abwechslungsreicher Job, doch ich habe mich schnell eingefunden, da auch das Team sehr nett zu mir ist. Es dauerte ein paar Tage, bis ich mich dran gew\u00f6hnte die schweren Tabletts zu tragen, doch mittlerweile mache ich eine gute Figur dabei. Alle meinten ich mache einen sehr guten Job und Leslie fragte schon, ob ich nicht f\u00fcr immer bleiben k\u00f6nnte. \ud83d\ude42 Solche Aussagen machen mich schon stolz. Rundum f\u00fchle ich mich wohl zumal ich auch Kontakt zu den Mitgliedern des Country Clubs pflegen kann. Es sind sehr reiche Leute und auch die Wohngegend um den Country Club ist sehr vornehm.<\/p>\n<p>Derzeit arbeite ich f\u00fcr gew\u00f6hnlich von Dienstag zu Freitag von 10 Uhr bis 15 Uhr. Manchmal kann die Zeit auch variieren, kommt auch immer mit darauf an, wie viel Betrieb gerade ist und wie ich gebraucht werde. Noch bin ich flexibel, allerdings suche ich nebenbei noch nach einem zweiten Job und hoffe das sich demn\u00e4chst etwas ergeben wird. Vielleicht habe ich etwas in Aussicht, doch dar\u00fcber berichte ich, wenn ich es spruchreif wird. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein hartes St\u00fcck Arbeit &#8230; Den heutigen Blogeintrag, m\u00f6chte ich voll und ganz dem Thema &#8220;Job&#8221; widmen, wie schwer es f\u00fcr mich gewesen ist \u00fcberhaupt eine Arbeitsstelle zu finden und wie es mir dabei so ergangen ist. 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