Sterling, IL – Corn and Soy Beans
30. August 2014
So…ich weiß ich bin mit meinem Blog im Rückstand, deshalb jetzt hier mein Bericht von meinem Aufenthalt in der wundervollen Kleinstadt Sterling, IL.
Nach unserer Ankunft in Rock Falls (Sterling und Rock Falls sind eigentlich eine Stadt, aber durch einen Fluß getrennt) wurde ich von meinem Hostdad Dale abgeholt. Es ging zuerst einmal in die Kirche (genau dahin wollte ich nach 30 Stunden Reisezeit), dort ging eine Art Kindergottesdienst vonstatten, welcher darin endete, dass die Kinder einen Kuchen auf dem Kopf vom Pastor bauen durften, Ihn also von oben bis unten einsauten. War also doch noch zum lachen :D…nachdem mir dann alle Kirchenmitglieder versichert haben, dass das keine normale Messe war, ging es zum Mexikaner essen. Überraschenderweise, war es echtes und gutes mexikanisches Essen und kein amerikanisierter Verschnitt. Dann ging es zu meinem zeitweiligen Hosthome, wo ich erstmal „Lola“ den kleinen Welpen von Dale und Connie kennen lernen durfte. Sie ist ein wildes kleines Ding, aber wir haben uns gut verstanden und Sie hatte einen Narren an mir gefressen. Als ich mein Zimmer betrat, merkte ich schnell, dass ich in Illinois bin, überall „Chicago Bears“ und überall heißt überall, Möbel, Bettdecke, Tapete, sogar der Lichtschalter war im Bears Look. Ich fands super, da weiß ich schon mal welches Football Team mein Favorit wird.
Am nächsten Tag ging es zum „Crystal Lake“, einem Badesee. Ich hatte einen coolen entspannten Baggersee im Wald erwartet. Falsch gedacht! Das war ein in die Gegend gebaggertes Loch direkt neben einer Schnellstraße, keine Bäume kein gar nix, aber man konnte mit dem Auto fast bis in den See fahren :D. Dort traf ich dann auf Matze und Benedikt, welche bei der Mutter von meinem Gastvater untergebracht waren. Aufgrund der fehlenden Bäume holte ich mir einen Sonnenbrand sowie beim Volleyball einen verstauchten (oder sonstwas) Finger. Neben den Sachen war der Tag echt lustig, es gab diverse „Hüpfburgen“ im Wasser (siehe Video), die quasi dazu gemacht waren, die GoPro auszuprobieren. Am Abend ging es dann zur Hostfamilie von Matze und Bene zum ersten typisch amerikanischen Barbecue mit Burgern und Hot Dogs. War ein super Abend mit netten Gesprächen.
Nächster Morgen: „Wir gehen zum Buffet!“ Brunch? Falsch Gedacht! Pizza und Pasta Buffet :D… geht nicht gibt’s nicht. Nach der Erfahrung einer „Dessert-Pizza“ mit Apfel und Zimt ging es dann zur „Sightseeing-Tour“ durch Sterling und Umgebung. Erstmal sahen wir nur Felder mit Mais (Corn) und Soja Bohnen (Soy Beans)…das ist da sehr prägend für die Landschaft. Die Inhalte der waren eine originale holländischen Windmühle nebst dazu gehörigen Museum, mehrere Parks (durch die man fahren konnte) und den Mississippi River. Am Nachmittag wartete dann mein persönliches Highlight des Aufenthalts in Sterling auf mich: Die Feuerwache! Ich war wie ein kleines Kind und höchst begeistert von allem in dieser Feuerwehrwache, speziell von den überaus netten Feuerwehrleuten (hier nochmal ein riesen Dank!!) die mir alles gezeigt haben und geduldig meine Fragen beantwortet haben. Abends ging es dann zum gemeinsamen BBQ von allen PPPlern die in Sterling und Rock Falls waren, sowie deren Gastfamilien. Das war auch sehr spaßig, da man alle Storys austauschen konnte, spezieller Dank hier an Philipp, der viel amüsantes zu erzählen hatte 😀
Am nächsten Morgen ging es dann wieder auf Tour, diesmal Richtung Dixon, erstmal wieder Corn and Soy Beans. Angekommen in Dixon, schauten wir uns das Haus an in dem Ronald Reagan aufgewachsen ist sowie mehrere Statuen von Ihm, da er DIE Berühmtheit aus diesem Landkreis ist. Zurück zuhause, kam ich mit Less (der Halbbruder von meinem Gastvater) ins Gespräch über Football und kam zu dem Vergnügen meine ersten Bälle im Garten zu werfen, sowie eine ausführliche Erklärung diverser Spielzüge im Playbook zu bekommen. Um das Erlernte direkt mal praktisch zu sehen, fuhren Bene und ich mit zu dem Football Training der Söhne von Less und sahen dazu noch das High School Team von Sterling beim Training. Abends gab es „Josys Rippchen“, handgemacht von der Hostmum von Matze und Bene, welche einfach nur mit dem Wort “Traumhaft” zu Beschreiben waren!
Am nächsten Morgen hieß es schon wieder Abschied nehmen.
Aber das war definitiv nur ein Abschied auf Zeit, da ich meine Zeit dort richtig genossen habe und diese Stadt mit den Menschen ins Herz geschlossen habe, so dass ein Besuch nur eine Frage der Zeit ist!
Thx again to Dale and Connie Bland for hosting me and giving me this very neat time in Sterling!


























