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Kevin (nearly) alone in New York

Hallo Ihr Lieben, jetzt habe auch endlich mal ein bisschen Zeit, euch kurz über meine Erlebnisse in New York auf dem Laufenden zu halten. Nach dem Abschied in Frankfurt wurde ich erstmal bei der Sicherheitskontrolle rausgezogen, damit hatte ich eigentlich auch schon gerechnet. Es war aber überraschenderweise nicht wegen meinem „Idiot-hit-stick“(GoPro Stativ, danke Ronja für den kreativen Namen) sondern wegen meiner Bluetooth Box, die glücklicherweise keinen Sprengstoff enthielt, so dass ich ins Flugzeug gelassen wurde. Der Flug ging, durch die vielen Mitreisenden und Gespräche recht schnell um. Die Ruhe wurde nur von einem Fehlalarm gestört, welcher uns etwas nervös machte, da es erst spät aufgeklärt wurde, dass es ein Fehlalarm ist. Angekommen in den USA, hatten wir die Ehre ca. 1,5 Stunden in der Immigration Line zu warten, danach ging aber alles ganz fix und zack saßen wir im Bus in Richtung Manhattan. Das erste was auffiel, es waren gefühlte 1 Millionen Autos auf der Straße und man stand eigentlich mehr als dass man fuhr. Angekommen im Hotel, ging es in die sehr kleinen Zimmer. Nach einem Essen beim Mexikaner, wurden zu den ersten Sehenswürdigkeiten spaziert. Central Station, Times Square und Rockefeller Center standen auf dem Programm. Im Nachheinein glaub ich, dass es gut sein kann, dass ich die ganze Zeit mit offenem Mund rumgelaufen bin, da alles so groß und bunt und laut und beeindruckend war. Natürlich wollten wir in New York auch „ausgehen“, was uns dazu führte in einen Irish Pub in der Nähe unseres Hotels zu gehen. Dort habe ich das ekelhafteste Bier meines Lebens (Danke, Philipp :D) für entspannte 8 Dollar getrunken. Am Nächsten Tag, hatten wir ein Seminar von CV wo wir mehr Infos über unser Jahr erhielten, dies ging den ganzen Tag, so dass das einziger was wir „erlebten“, Hot Dogs vom Foodtruck waren. Jedoch abends ging es auf eine Bustour durch Manhattan und Brooklyn, was auf jeden Fall das eindrucksvollste in der ganzen New York Zeit war. Spätestens als wir auf der Rückfahrt von Brooklyn über die Williamsburg Brücke, die beleuchtete Skyline Manhattans sahen, war jeder im Bus einfach nur Beeindruckt. Nach der Bustour zog es mich dann mit einer kleinen Gruppe ins East Village. Nach noch einem Seminar am nächsten Morgen, wo ich erfuhr, dass ich noch 4 Tage in Sterling, IL verbringen werde, hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Unglaublicher Weise ist unser Plan, was wir wann, wie und wo sehen wollten, perfekt aufgegangen. Nach einem sehr guten Burger bei „Five Guys“ ging es mit der Metro an das Südende von Manhattan, wo wir mit der Staten Island Ferry übersetzten und dabei den Blick auf die Skyline und die Freiheitsstatue genießen konnten.  Vom Fährterminal ging es über die Wall Street zum Freedom Tower und 9/11 Memorial, welches sehr beeindruckend ist und das Andenken an die Opfer in ehrvoller Weise hochhält. Dann ging es mit der Metro wieder zurück zum Rockefeller Center (einige New Yorker aus dieser U-Bahn dürften uns jetzt hassen :D). Dort ging es dann Top oft he Rocks, aufs Rockefeller Center mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt. Nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel, gingen wir dann nochmal ins New Yorker Nachtleben um ein bisschen zu feiern. Am nächsten Morgen stand ich extra früh auf, da uns der Sonnenaufgang über dem Central Park empfohlen wurde. So ging es zu 3. (es hatten sich mehr angekündigt) Richtung Central Park, wo wir erstmal einen anderen Deutschen trafen. Dann hieß es Koffer packen und Abschied nehmen, da sich in New York schon die ersten Wege trennten. Mein Weg führte mich mit einer Gruppe von 35 Personen zur Penn Station, von wo aus wir den Amtrak Zug nach Chicago nahmen. Dies war auf jeden Fall der „interessanteste“ Part meiner Reise bis jetzt. Die Fahrt war mit 19 Stunden angesetzt, was sich für uns Deutsche schon unglaublich anhört. Dann hat es dieser Zug aber geschafft sich 5 (!!!) Stunden Verspätung reinzuhauen. Das Abendessen im Zug entschädigte aber für einiges, leider nicht von der Qualität, aber vom Spaßfaktor. Wenn man bei der Bestellung von „Penne Vegetaria“ Lasagne auf Bohnen kriegt, führt das zu einigen Lachanfällen. Dazu fiel noch der Strom aus, als wir im Speisewagen saßen, so dass wir romantisch im Halbdunkeln essen konnten, wobei wir nicht so genau wussten, wie die Herren in der Küche, dass Essen ohne Strom warm gekriegt haben. (Wollten wir dann auch nicht drüber nachdenken. Die Nacht war leider nicht sehr erholsam, da die Sitze trotz Beinfreiheit nicht wirklich zum Schlafen geeignet waren. Dazu kam, dass die Klimaanlage, arktische Polarluft in den Wagon blies und auf gefühlt 10 C° runterkühlte. Am nächsten Morgen….saßen wir immer noch im Zug. Irgendwann kamen wir dann gegen 15 Uhr in der Union Station in Chicago an. Von dort ging es mit dem nächsten Amtrak in Richtung Princeton, IL. Wir fuhren durch die stereotypen Amerikanischen Kleinstädte, wie man sie aus dem Fernsehen kennt und durch Felder, Felder, Felder und nochmal Felder. Am Bahnhof ging es dann in den Van um weiter durch Felder zu fahren, bis wir schlussendlich in Sterling, IL ankamen. Dort wurde ich von Glen abgeholt. Alles weitere folgt im nächsten Beitrag. Lg Kevin New York023 DCIM100GOPRO DCIM100GOPRO DCIM100GOPRO DCIM100GOPRO New York049 New York048 New York024 New York045 New York052 New York057 New York066 New York090 New York104 New York122 New York142 New York148 New York200 New York228 New York255 New York249 New York246 New York240 New York244 New York320 New York337 New York342 New York347 New York354 New York434 New York429 New York410 New York370 New York360

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