New York
Posted by david-roehl On 11. August 2014
Tut mur leid das ich mich erst so spät wieder melde aber ich hatte eine vollgepackte erste Woche in den USA in der es hierfür keine Zeit gab.
Die ersten drei Tage in NY waren mit die intensivsten die ich je erlebt habe. Nach all den Eindrücken, unterschieden und inhaltlich vollgepackten Tagen ist man einfach total erschlagen ins Bett gefallen. NY ist eine Stadt die man selbst erlebt haben muss. Es ist eine Stadt die immer duftet, negativ wie positiv. Eine Stadt die im Sommer fast unerträglich ist und in der man sich entscheiden muss ob man nachts via Klimaanlage erfrieren oder doch lieber zerlaufen will. Apropos Klimanlagen. Daran muss man sich erst gewöhnen. Man kommt von gefühlten 35 Grad in gefühlte 15 Grad und fängt zwangsläufig an zu frieren. Wenn man das Gebäude aber wieder verlässt wird man von einer Wand aus Hitze erschlagen. Mir hat sich der Sinn dahinter nicht erschlossen, die Klimaanlage auf 20 Grad zu stellen hätte locker gereicht. Es ist eine Stadt der Superlative, jedes Hochhaus für sich ist wirklich bemerkenswert, geht aber in der Masse der Hochhäuser unter. Interessant war auch das am dem frühen Nachmittag fast alles im Schatten lag weil die Sonne so niedrig stand das sie nicht mehr über die Hochhäuser schien. Es ist eine Stadt die einen oft mal staunend dastehen lässt. Zum Beispiel wenn man den Blick vom “Top of the Rock” (dem Rockefellercenter) bei Einbruch der Dämmerung genießen darf. Da ist man einfach Platt. Erstaunlich ist aber auch das man man nur 100 Meter von einem Prachtbau entfernt verrostete Gitter und abblätternde Farbe sehen kann. Und das mitten in Manhattan. Auch unser Hotel hatte schon bessere Zeiten gesehen und war renovierungsbedürftig. Jedenfalls aus deutscher Perspektive…
Noch ein paar Stichworte zu NY, Bagles sind meiner Meinung nach überschätzt, zumindest die, die ich probieren durfte. Sie sind lätschig wie Gummi. Außerdem scheinen New Jorker Zimt und Rosienen zu lieben, es gab fast jedes Gebäck damit bestückt. Ein typisches New Yorker Frühstück scheint aus agles, süßen Stückchen, verschiedenen Sorten von Butter und Frischkäse, Kaffee und Orangensaft zu bestehen. Was im ersten Moment auch erschreckt ist das es hier keine Pappteller- und Becher gibt. Hier wird noch völlig ungeniert Styropor benutzt. Auch die Portionen sind Wahnsinn. Am ersten Abend waren wir einen Burito essen, was sich als Wrap (wie Dürüm) herausgestellt hat. Er war gefüllt mit Reis, Bohnen Salat, Tomaten, Fleisch und Soße. Er war etwa halb so groß und etwas breiter als ein Dürüm in Deutschland. Aber er sättigt unvorstellbar. Am meinem letzten Abend in NY habe ich eine kleine Portion Pommes zu meinem Hamburger bestellt. Ich konnte sie nicht aufessen. Wie wohl die große Portion aussieht …
Aber um zum Ende zu kommen. Ich kann jedem nur empfehlen diese Stadt mal zu erleben, selbst wenn er nicht plant mehr von den USA zu sehen. Diese Stadt zu sehen ist so eine “ein mal im Leben” Sache die jeder auf seine Liste schreiben sollte.
Damit das alles nicht nur Worte bleiben hänge ich auch noch ein paar Bilder an, die ich dort geschossen habe
Die Tugend des abwartens
Posted by david-roehl On 22. Juni 2014
Nachdem das Vorbereitungsseminar jetzt schon einige Monate zurück liegt und ich, ausser Informationen zum Visum nichts mehr von der GIZ gehört habe wächst in mir die Neugier zu erfahren wo es doch hingeht.
.Während einige PPPler schon seit mitte Juni wissen wo sie (warscheinlich) landen werden bin ich dahingehend komplett im dunkeln. Einerseits ist es schön nicht zu wissen was passiert und sich zu überlegen wo man wohl landen könnte, andererseits möchte ich aber auch wissen wo es hingeht um mich einzulesen, vorzubereiten. Tröstend ist, das wenn man die Blogs der vorigen Jahrgänge überfliegt der mehrheit ähnlich ging wie mir.
Das Visum habe ich in München beantragt und nach zweistündiger Warterei und einem dreiminütigen Gespräch war der Verwaltungsakt endlich bewältigt. Weiterführende Unterlagen wie finanzielle Nachweise oder Dokumente die nahelegen das man wieder zurückkehren möchte wollte die Dame am Schalter gar nicht sehen. Wenn ich das im Vorraus gewusst hätte, wäre mir einiges an Vorbereitung erspart gelieben. Aber man weiß ja nie…
Am 24.07, also rund zwei Wochen vor Abflug erfuhr ich dann endlich wo es für mich hingeht. In die Südstaaten. Nach ein paar Stunden hatte ich mich mit dem Gedanken angefreundet “in the middle of nowhere”, rund eine Autostunde von Atlanta entfernt mein Jahr zu verbringen. Erstaunt hat mich bei meiner Recherche über meinen Platzierungsort vor allem die Kirchendichte (rund 30 Kirchen auch 5000 Einwohner) als auch die Dichte an Fastfood Restaurants und Tankstellen. Das sieht in einem vergleichnbaren Ort in Deutschland ganz anders aus. Auch die übrige Infrastruktur scheint ein bisschen besser zu sein, was Einkaufsmöglichkeiten und solche Dinge angeht.

















































































