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#31 You gotta earn it

You gotta earn it (deutsch: Du musst es Dir verdienen). Das trifft wirklich ziemlich perfekt auf mein Jahr bislang zu. Es interessiert nicht wirklich jemanden was man so in Deutschland gemacht hat oder erreicht hat, man muss sich immer wieder aufs Neue beweisen – was ab und an anstrengend sein kann, aber trotzdem etwas ziemlich cooles ist.

Bisher habe ich es im Sport, in der Uni, im Job und auch so im taeglichen Leben erlebt. Bisher immer mit positiven Ausgang.

-Im Sport musste ich den Jungs in unserer Mixed-Mannschaft beweisen das ich locker mithalten kann. Ergebnis? Ich werde behandelt wie eine Fussballgoettin (obwohl ich davon ganz sicher weit entfernt bin).

-In der Uni, musste ich es ueber meine Noten beweisen – wie auch sonst in einer Schule. 😉

-Im Job, ja der Job… der ist bislang echt cool, und momentan total entspannt. Nachdem Paul mir erzaehlt hat in welche Projekte er mich alles einbinden moechte, vermute ich ist es damit allerdings bald vorbei. Aber warum sollte ich mich beschweren? Es ist schon etwas Tolles wenn man von sich behaupten kann, dass man bei der Gruendung der „Chamber of Commerce“ hier in Pittsburgh aktiv mitgeholfen hat. Vermutlich lag es an meinen Unikursen und dementsprechenden Noten, dass Paul mir so grosses Vertrauen entgegenbringt.

-das taegliche Leben? Ja naja es passiert halt immer wieder das man sich beweisen muss. Eigentlich stoert mich das kein bisschen, ich finde es sogar recht interessant und lustig. Als aktuelles Beispiel faellt mir da das Skifahren ein. Zuerst einmal sind die Amis schon beeindruckt wenn man erzaehlt, dass man das Skifahren in Oesterreich und der Schweiz gelernt hat. Dennoch sind sie irgendwie der Ueberzeugung, dass es keine schwereren Pisten gibt wie deren schwarze und doppel schwarze Pisten. Was sind ueberhaupt doppel schwarze Pisten?! Naja… Vor allem Dr. ist da sehr kritisch, denn er ist der beste, er kann alles, weiss alles und ist in jeder Hinsicht der King. Denkt er zumindest. So hat er mich zu einem Rennen auf der „doppel schwarzen Piste“ herausgefordert. Er benutzte die Worte „zeig doch mal wie Deutsche so den Hang hinunterfahren, aber fall nicht hin“, natuerlich dachte ich mir „ha, schau nur gut zu“. Er ist wirklich ein guter Skifahrer, und im Gegensatz zu dem Rest auch jemand der den Hang nicht unbedingt im Schneckentempo hinunterkurvt.

Ready, Set, GO! Los ging es. Dr. gegen mich. Unten angekommen konnte er es kaum glauben, aber ja ich hatte gewonnen – natuerlich hatte ich nichts anderes erwartet. Er gab es sogar zu, vor allem anderen… Oh ja, das hasst er am meisten. 😉 Nachdem er gemerkt hatte, das ich durchaus faehig bin jede Piste mit Tempo hinunter zu brettern, machte er mich fuer diesen Tag zu seinem Ski-Buddy und wir fuhren saemtliche schwarze Pisten, die die anderen nicht fahren wollten zusammen.

Achja, Alex und ich hatten an diesem Tag auch noch die GoPro Kamera ausprobiert. Die Aufnahmen sind dank uns extrem schrecklich geworden, aber seht selbst…

Was gab es denn noch so? Oh ja… Es ist fast Februar, d. h. auch wir koennten so langsam mal die Weihnachtsdeko abnehmen und den Baum entsorgen. Lisa vertraute uns mit dem Baum, was sich als grosser Fehler herausstellte. Wir waren 2 Stunden nur damit beschaeftigt unser Chaos im nachhinein zu beseitigen. Was fuer ein Spass…..

Ansonsten geht es mir hier echt super. Ich beweise mich einfach weiter, und geniese die dementsprechende Belohnung dafuer. Ich muss gestehen, so langsam gehen mir allerdings die Ideen fuer Blogeintraege aus. Dank Lisa, gibt es aber spaetestens ab April einen neuen, denn endlich haben wir unseren Springbreak Urlaub in Mexiko gebucht! Bis dahin, muss ich mir wohl selbst noch ein bisschen was einfallen lassen. So long……..

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