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Roadtrip #5 Cleveland, Ohio – LeBron James Town

Wer ist mit der berühmteste Deutsche in den USA? (Neben Hitler :D) Richtig, Dirk Nowitzki. (Basketballspieler). Natürlich wäre es ganz cool Ihn mal live zu sehen. Gesagt, getan. Wir entschieden uns für ein Spiel gegen die Cleveland Cavaliers in Cleveland. Ich beschloss aus dem Roadtrip einen Airtrip zu machen und nach Cleveland zu fliegen. Angekommen holte Ronja mich ab (Sie und ich sind das „Wir“) und wir fuhren zu einem bekannten wo Ronja uns einen Schlafplatz klar gemacht hatte. Brandon, unser Gastgeber, war übertrieben nett und tat alles, dass wir uns wohl in seinem kleinen Apartment fühlten. Jedoch ist Brandon ein Großabnehmer und Verbraucher von Gras, so dass sein komplettes Apartment nach Gras roch, auch wenn er grad mal keinen Joint in der Hand hatte. Dies und eine Begegnung mit einer Waschbärengang die um Ronjas Auto herumwuselte, bewog uns dazu, am nächsten Morgen uns nach einer anderen Unterkunft umzuschauen. Die fanden wir zum Glück bei Bianca, einer anderen PPPlerin die in der Nähe von Cleveland platziert ist. Nachdem wir das geklärt hatte, ging es für mich und Ronja Cleveland anschauen. Viel gab es da leider nicht zu sehen. Immerhin startete der Tag gut, mit einem Gyros-Breakfast vom Foodtruck. Danach schlenderten wir durch Cleveland und machten halt in einigen Bars und versuchten die Zeit bis zum Spiel tot zu schlagen.

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Dann war Einlass zum Spiel und wir waren recht früh da, um eben auch nichts vom Pre-Game zu verpassen. Was recht schnell auffiel, war, dass die Nummer 23 bei den Fans der totale Favorit ist.

Kleiner Exkurs: Nummer 23 ist LEBRON JAMES. Lebron ist zur Zeit der wahrscheinlich beste Spieler der kompletten Basketballliga. Er ist ursprünglich aus der Nähe von Cleveland und spielte dort von 2003 – 2010. Dann folgte er dem Ruf des Geldes und ging nach Miami. Aber dieses Jahr, witziger Weise in der Nacht meines Geburtstags entschied er sich nach Cleveland zurück zu kehren (Da hat Geld wahrscheinlich wieder eine große Rolle gespielt). Nun nimmt er in Cleveland den Status eines Gottkönigs ein.

Dies merkte man auch während des Spiels, während Punkte von anderen Spielern mit leichtem Applaus gewürdigt wurden, wurde jeder VERSUCH von LeBron mit frenetischem Jubel gefeiert. Mich würde es nicht wundern, wenn die anderen Spieler des Teams Depressionen kriegen.

Das Spiel endete 108 – 102 für die Dallas Mavericks mit „DIRKULES“. Es war ein interessantes Spiel und auf jeden Fall sehr unterhaltsam mit den ganzen Minispielen während der Pausen. Stimmung ist aber kaum da, alles was man im Fernsehen hört sind Aufnahmen die über die Lautsprecher gespielt werden. Also ungefähr wie in München.

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Nach dem Spiel trafen wir uns mit Bianca und hingen noch etwas in einer Bar rum, bevor es nach Vermillion, dem Heimatort von Bianca ging. Am nächsten Morgen ging es dann zurück nach Cleveland, wo wir Elvira (noch eine PPPlerin) und einen amerikanischen Freund von ihr trafen. Zusammen ging es dann auf den State Hall Market. Im Prinzip eine riesige Markthalle mit Dutzenden Essensständen. Danach ging es in die Rock and Roll Hall of Fame. Dort war neben den Klassikern wie Beatles, Elvis und Rolling Stones, aber auch Katy Perry und Run DMC vertreten, wo man sich dann fragt, wo da der RocknRoll Faktor ist. Abends ging es in eine lokale Bar in Vermillion. Es stellte sich als „Hillbilly“ Bar heraus. Hillbillys ist im Prinzip der amerikanische Asi. Sie zeichnen sich oft durch mangelnde Bildung und Hygiene aus. Bezeichnend für die Bar war, dass dort anzeigen für Trailerpark-Homes hingen. Ja hier leben Leute in Wohnwagen…nicht für Urlaub, sondern für immer. Aber hey, 2,50 $ für ein Bier und ne Cola kann man nicht überall haben.

State Hall Market

State Hall Market

Am nächsten Morgen, wurden wir dann von Bianca durch Vermillion geführt. Es gibt einen Strand dort, der sehr an die Nordsee erinnert …das wars. Ist halt recht klein da. Da wir die letzte Nacht nicht mehr bei Bianca bleiben konnten, buchten Ronja und ich uns ein Hotel über Hotwire. Der Clou der Seite ist, dass man nicht weiss, welches Hotel man bekommt, sondern nur die Rahmendaten sieht und deshalb einen unschlagbaren Preis kriegt. Wir endeten im Hyatt Downtown, wie Ihr  vermutet, war das Hotel und Zimmer einfach geil.

Nordsee?

Nordsee?

Am nächsten Tag ging es zurück nach Chicago.

PS: Ich warte nur auf den Tag, wenn Cleveland in „LeBron James Town“ umbenannt wird.

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Selfie!

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Panorama Halle

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Aufwärmen

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„Wir“

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Mischaaaeeel

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Endlich mal Schoko in ordentlicher Größe

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Herbst

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Herbst

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Hip to the Hop

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Yes it is

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State Hall Market

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Gruppenfoto

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Hab ich dich gefunden!

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The King

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Glitzer Trabbi 😀

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Rock and Roll Hall of Fame

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