Anfangszeit – Meilensteine

Aug - 29 2014 | no comments | By

So liebe interessierten, wird mal wieder Zeit, dass ich von mir hören lasse. 🙂

Als ich hier ankam war es ja viel zu früh. Darum hat der Tag für mich ein wenig später angefangen.. 😉

Das Erste was mein hostdad Roger sagte war: „weißt du, ich hasse Deutsche!“ BAMM! War natürlich ein Punch in den Magen. Als er meine entglitten Gesichtszüge sah, schob er schnell hinterher, dass es nur ein Scherz gewesen sei. Pfffuhh. Ich hab ja nix gegen solchen Humor aber wenn man jemanden zum ersten Mal trifft und dieser es mit ernster Miene sagt (im Hinterkopf von mir war noch die fremde Kultur) darf man sich nicht wundern, wenn der Austauschschüler aus Deutschland das für voll nimmt.

Ich habe nach ein paar Tagen eine Liste mit „Meilensteinen“ erstellt, die für mich wichtig sind:

1. Neue SIM-Card fürs Smartphone (hier gibts so gut wie kein Festnetz)

2. Social Security Card (die Karte mit der Social Security Number braucht man hier für… Warte… ALLES! Sie gibt dir deine Identität! Es wird sogar empfohlen die Karte niemals bei sich zu tragen und sich die 9-stellige Nummer zu merken!)

3. Checking Account (ein Bankkonto für Schüler, am besten gebührenfrei)

4. Kurse am College (konnte ich bis jetzt noch nicht wählen, da ich noch nicht wusste ob ich parttimer (studieren und arbeiten das ganze Jahr im Wechsel) werde oder nicht) -> ich werde Parttimer)

5. Student ID Card (hat die selbe Bedeutung wie die Social Security Number. Nur halt fürs College)

6. Amerikanischer Führerschein (wird empfohlen ihn zu machen, da er wie ein Personalausweis zählt)

7. Auto (ja ich muss mir da ein Auto kaufen)

8. Autoversicherung (kauft man mit dem Auto)

9. Job (ich brauch ne Halbzeitstelle für das Jahr)

10. Community Service (ich muss 40h ehrenamtlich arbeiten)

11. Clubs auf dem College beitreten um schneller Leute kennen zu lernen

Als ich die Liste geschrieben hab war ich erstmal baff. Ist schon eine Menge zu erledigen. Der Leitspruch des PPP/CBYX „It’s a challenge“ bekommt hier nochmal seine ganz besondere Berechtigung.

Auf dem College gab es zu Beginn ein Orientierungsseminar. War 3 Tage lang. Da konnte ich die ersten Kontakte mit den anderen Austauschschülern schließen. War ne coole Zeit und wir hatten viel Spaß. 🙂

Zusammen mit meiner Collegecoordinatorin (jeder PPP’ler hat so eine Vertrauensperson am College… Ist meist die Person vom international Office) habe ich dann meine Kurse gewählt. Marketing und Public Speaking. Das sind zwei berufsbezogene Kurse was sehr gut ist, da sie 6 Credits (man muss sich die Kurse auf dem College „kaufen“. Jeder hat 12 Credits zur Verfügung und muss davon mindestens 6 für berufsbezogene Kurse wählen) Public Speaking umfasst Reden schreiben und halten sowie Präsentationstechniken und Rhetorik. Ich habe den Kurs auch gewählt, um mein Englisch zu verbessern.

Meine Student ID konnte ich auch in der Zeit holen. Also die ersten 2 „Meilensteine“ – YEAH! 😀

Die anderen Austauschschüler hatten eine entspanntere Anreise als ich – und waren früher da. Dadurch konnten sie schon ihre Bankkarte beantragen. Ich war sehr froh als ich hörte, dass man das am College machen kann. Hat den großen Vorteil, dass sie zum einen Schauen dass es für uns Schüler günstig ist und zum anderen braucht man dabei keine Social Security Number 🙂 leeeeeider haben die andern dass mit dem Bankmensch gemacht, als ich in Albuquerque mich gefragt hab wie ein Zug 8h Verspätung haben kann. (Inzwischen weiß ich, dass es irgendwo in Arizona eine Überschwemmung gab und Teile der Gleise zerstört hat). Zum Glück hat mir auch hier meine Collegecoordinatorin mit dem Papierkram geholfen. Jetzt muss ich nur mich warten bis die Karte im Briefkasten ist. 🙂

Theoretisch kann man die Social Security Number über das College beantragen. Problem: Dauert 3-4 Wochen -.- Als Parttimer soll ich aber so schnell wie möglich anfangen zu arbeiten. Also bin ich mit meinem Hostdad losgefahren um mich für die SSC zu bewerben. Leider war es nach 12 Uhr mittags – und da haben die schon geschlossen. Bürozeit von 9-12 Uhr! Unglaublich! Dagegen sind die deutschen Beamten richtige Arbeitstiere

Albuquerque – Awsome Time!

Aug - 18 2014 | no comments | By

Meine Zeit in Albuquerque verbrachte ich bei einem ehemaligem amerikanischen Teilnahmer des PPP/CBYX. Das hatte den Vorteil, dass Jody (mein Host) neben englisch auch deutsch sprechen konnte. Das war gerade am Anfang sehr genial für mich, um in die Sprache langsam reinzukommen. (In New York fast nur deutsch, in Albuquerque ne Mischung und in La Junta dann nur englisch).

Die Anreise verlief nicht gut. Der Flieger von New York nach Dallas hatte gleich mehrere Stunden verspätung. So hatte ich echte Bedenken, was meinen Anschlussflieger nach Albuquerque betraf. Doch irgendwie bin ich dann gut in Dallas angekommen, wo ich eine knappe Stunde Aufenthalt hatte. Zum Glück hatte auch der Anschlussflieger enorme Verspätung, so dass ich ihn ohne größere Probleme erreichte.

In Albuquerque dann holte ich mein Gepäck und suchte Jody. Nachdem ich ihn angerufen hatte, ist er gekommen und er hat eine kleine Rundfahrt mit mir gemacht. Danach bin ich total erschöpft ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag sind wir abends zum Mud Bood (ich hoffe ich schreib es richtig… wahrscheinlich nicht aber egaaaal ;)). Das war extrem cool! Dort fahren aufgetunte Karren durch den Schlamm (Mud). Ich fragte warum sie dass machen. Die Antwort: Weil das hier Amerika ist! Voll cool 😀

Tags darauf bin ich durch Albuquerque geschlendert und habe mir alles angesehen. Falls jemand von euch das auch vor hat: Unterschätzt NIEMALS, NIEMALS, NIE die gnadenlose Sonne in der Wüste!!!! Ich glaub so kurz vorm Verdursten stand ich noch nie!

Am nächsten Tag war Sonntag und ich habe Jody mit in seine Kirche begleitet. War ganz interessant, da ich davor noch nie bei einem katholischem Gottesdienst (und dazu noch auf englisch) war. Danach sind wir zu den Tent Rocks gefahren. Das war AWSOME! Wir sind entlang von Bergen gewandert, durch Schluchten und es sah so aus, wie man Amerika von den Filmen her kennt. Richtig edel! 🙂

Am Montag bin ich einkaufen gelaufen – ich bin so ca. 25 km gelaufen. Nur um einzukaufen. Das werd ich ganz sicher nicht nochmal machen! Aber das Bussystem hier ist sehr komisch und Jody musste arbeiten und ich wollte mir ein paar Sachen kaufen. Die Sonne hab ich diesmal nicht unterschätzt. Aber die Distanz! Und die haltbarkeit amerikanischer Tüten. Meine bekam beim nach Hause laufen ein Loch und ich hab meine schneeweiße Krawatte verloren. -.- Das ist seeeehr traurig. Einfach mal 20$ in den Sand gesetzt.

Am Mittwoch sollte (theoretisch) mein Zug nach La Junta (sprich: La Hunta) um 12:10 Uhr kommen. Gerade als Jody (er fuhr mich) und ich im Auto saßen kam ein Anruf von Culturall Vistas: Der Zug hat 7 Stunden (SIEBEN!!!) verspätung! Ich hätte nie gedacht, dass das geht. Und in Deutschland regt man sich schon über 10 Minuten auf… Den Tag hab ich dann mit Filmeschauen verbracht. War auch ganz nett. Tatsächlich hatte der Zug dann über 8 Stunden Verspätung. Aber wenn er eh schon 7 Stunden zu spät ist, macht die eine Stunde auch nicht mehr viel aus. (unglaublich aber wahr..) Im Zug hab ich dann ein Junge aus Arizona getroffen, mit dem ich mich gut unterhalten konnte. (Was mein Englisch auch nochmal bereichert hat). Um 5 Uhr morgens kam ich dann (total übermüdet – trotz Schlaf im Zug) in La Junta an. Einer meiner Collegecoordinatoren (und zugleich Neffe meines Gastvaters) holte mich vom Bahnhof ab und brachte mich zu meiner Gastfamilie.

Seltsam für mich war, dass er einfach ins Haus ist (ohne zu klingeln) und dass er dann einfach die Treppe hoch zu den Zimmern spaziert ist. Aber hier ist das normal.

Jetzt freue ich mich auf die Zeit hier in La Junta und bin gespannt, was mich in dem Jahr so alles erwartet! 🙂

 

 

 

Von New York nach Albuquerque

Aug - 09 2014 | 1 comment | By

Hallo alle zusammen,

wird mal wieder Zeit, dass ich was blogge 😀

Am 5.8 bin ich nach New York geflogen. Dort ist die ganze Gruppe von jungen Berufstätigen (für alle die es noch nicht wissen: wir sind 75 hochmotivierte junge Menschen, die ein Jahr in Amerika verbringen werden) gut am JFK Flughafen angekommen. 🙂 Nach der Immigration (muss man machen wenn man vom Ausland her kommt) und dem Abholen des Gepäckes, kam als letztes der Zoll. Als alle Stationen gut überstanden waren wurden wir außerhalb des Flughafens bereits von den Cultural Vistas Mitarbeitern abgeholt. Mit Bussen durch New York (Respekt vor dem Fahrstil: unser Bus ist auf weniger als eine Handbreite neben eine Mauer gefahren – ich frag mich immer noch wie er das mit dem Rückspiegel gemacht hat…) ging es zum YMCA, wo wir für die Tage untergebracht wurden. Die Zimmer kann man mit einem Wort beschreiben: Winzig! Tür auf – Koffer rein – Zimmer voll. Doof, dass wir immer zu zweit in einem Zimmer waren. Aber irgendwie hat es funktioniert. Noch zu dem Zimmer: kein Platz aber Hauptsache ein Fernseher von der Decke hängen lassen, ne Klimaanlage ans Fenster schrauben und einem Kühlschrank auf den einzigsten potenziellen Kofferablageplatz stellen! 😀

Wir hatten im House of State Department verschiedene Seminare, die uns auf das Jahr einstimmen und vorbereiten sollen erhalten. Zum Beispiel Tipps zur Jobsuche oder zum Autokauf.  Wobei der Autokauf her wie in Deutschland ist (ich weiß: wer hätt’s gedacht? :P) nur halt auf englisch.

New York selber ist der HAMMER! Ich versteh gar nicht warum viele meinen NY ist ihnen zu stressig – ich war echt überrascht wie gediegen es da zu ging. 😀

Wir haben alle zusammen eine Stadtrundfahrt durch die Stadtteile Manhatten und Brooklyn gemacht. 2 Stunden lang und immer noch nicht alles gesehen!

In kleineren Gruppen haben wir dann noch verschiedene Sachen besucht: Wall Street, 9/11 Denkmal, ne Fahrt mit ner Fähre -> überragender Blick auf die Freiheitsstatue und Manhattan! Dann aufm Rockefeller Center bei Nacht (absolut cool) und dann noch so durch die Stadt gelaufen.

Am Freitag bin ich von New York nach Dallas und von dort nach Albuquerque geflogen. Dort wohne ich jetzt bis Mittwoch bei einem ehemaligen amerikanischen Teilnehmer des PPP/CBYX. Das ist im Rahmen der Homestaytour. 🙂 So habe ich die Chance eine große Stadt von New Mexiko kennen zu lernen! 😀

 

Amerikanische Flexibilität

Jul - 26 2014 | no comments | By

Entgegen meinem eisernen Vorsatz, vor meiner Ankunft in Amerika hier NICHTS zu  schreiben, tippe ich jetzt trotzdem etwas hinein! 😉

Ende Juni/Anfang Juli bekam ich bescheid, wohin es mich in Amerika verschlagen wird. Nach La Junta, Colorado. Dort würde ich bei einer Gastmutter wohnen. Diese Information freute mich sehr, da ich damit einer der ersten war, der Bescheid wusste, wo ich das Jahr verbringen werde. 😀

Doch 2 Wochen vor dem Abflug bekam ich von der Organisation vor Ort (Cultural Vistas) die Nachricht, dass meine Gastmutter mich aus persönlichen Gründen nicht für das Jahr aufnehmen kann. War natürlich im ersten Moment ein echter Schock für mich, da ich ja schon einiges an Gastgeschenken besorgt habe 😛

Doch zum Glück hatte Cultural Vistas bereits eine Ersatzgastfamilie für mich organisiert. Sie ist sogar in der gleichen Kleinstadt. 🙂 Jetzt habe ich sogar 3 Gastgeschwister 😀

Hallo USA!

Apr - 26 2014 | 1 comment | By

Willkommen in deinem Blog für das 31. Parlamentarisches Patenschafts-Programm. Dies ist der erste Beitrag. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Und jetzt nichts wie ran ans Bloggen!

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