On Tour

Jul - 22 2015 | By

Hallo ihr fleißigen Leser,

bald habt ihr es geschafft! 😉 Dies wird mein vorletzter Blogeintrag sein. Vielleicht sogar auch der letzte, ob ich danach noch was schreibe steht in den Sternen… Dann endet die meine Reise in den USA, auf der ihr mich über die Blogeinträge begleitet habt.

Es ist extrem viel passiert die letzten Tage. Irgendwie kann ich es auch selber gar glauben, was ich alles erleben durfte. Es ist einfach ein riesiges Privileg am PPP/CBYX teilnehmen zu dürfen und auch den Roadtrip am Ende in dieser Form durchführen zu können. Ich habe die letzten Tage Orte gesehen von denen ich nie gedacht hätte sie jemals zu sehen und bei manchen nicht einmal gewusst dass sie überhaupt existieren.

Tag 3
04.07.2015 / Fort Collins, Colorado -> Minneapolis, Minnesota

Nachdem ich meine Sachen nach der Landung in Minneapolis aufgesammelt habe, würde ich auch schon von meinen Reise Kumpanen abgeholt.
Danach ging es in die Mall of America, der größten Mall hier in den Vereinigten Staaten. Da gibt es sogar einen eigenen Freizeitpark mit Achterbahn IM Gebäude drin. Ist schon super genial. Leider war wegen dem Feiertag alles geschlossen, das war schade.
Am 4. Juli ist Independence Day, also Unabhängigkeits Tag. Der wird super groß gefeiert.
Abends sind wir in einen Park und haben uns dort das Feuerwerk angesehen. War fast eine halbe Stunde lang und ziemlich cool. Gerade die letzten fünf Minuten waren genial mit einem überragenden Finale.
Tag 4
05.07.2015 / Minneapolis, Minnesota -> Rapid City, South Dakota

Früh morgens ging es los nach Rapid City . Wir haben versucht mich als Fahrer für den Leihwagen eintragen zu lassen. Das hat aber leider wieder nicht geklappt, die Filiale am Flughafen war nicht fähig ein Papier auszufüllen. Jetzt werden wir das erst in Rapid City machen.
Die reine Fahrzeit betrug 8,5h. Das ist ziemlich viel Zeit die man da im Auto verbringen muss. Die Landschaft ist total unspektakulär. Alles ist eben. Aber so richtig. So, als ob jemand mit der Wasserwage und Planierwalze gearbeitet hat. Was hier auffällt sind die vielen viele Maisfelder, die gigantisch groß sind. Manchmal kann man nur schwer erkennen wann das eine endet und das nächste anfängt.
Nach dem Meer ausMaispflanzen kamen endlose Wiesen. Und damit ,eine ich wirklich endlos. Da kam alle zwei bis drei Stunden eine Farm und das wars. Sonst nur Wiesen.
Nach vielen Stunden Fahrt kamen wir an den Badlands an. Die Badlands sind eine bergig, kluftige Landschaft die einfach plötzlich auftaucht. Ohne Vorwarnung geht es da eine Kluftlandschaft in der Wiese runter. Die felsige Landschaft war super groß. Auch für das Auge war es klasse mal was anderes außer Grün zu sehen.
Anschließend ging es weiter zu unserem Motel in Rapid City. Es etwas muffig aber ansonsten ganz okay.
Da es regnete wie aus Kübeln gingen wir nicht zum Mount Rushmore in die Light Show anzuschauen. War schade aber du kannst halt nicht alles beeinflussen. Sometimes you have to
Deal with Shit. Also haben wir den Abend im Kino verbracht, was auch ganz nett war.
Tag 5
06.07.2015 / Rapid City, South Dakota -> Clark, Wyoming

Morgens machten wir uns ganz früh zum Sonnenaufgang bereit und fuhren zum Mount Rushmore. Leider war es bewölkt und wir waren spät dran, so konnten wir den Aufgang der Sonne nicht sehen. Da wir waren sogar vor den Parkleuten da waren, konnten wir den berühmten Berg mit den 4 Präsidenten Washington, Jefferson, Rosevelt und Lincoln ohne Gebühr anschauen. Das war auch nicht schlecht. Dazu kam noch das wir, abgesehen von höchstens sieben weiteren Frühaufstehern, die einzigsten am Berg waren. So mussten wir uns nicht durch einen Menschenstrom kämpfen.
Nachdem wir uns satt gesehen haben fuhren wir weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit. Dem Devils Tower. Der Devils Tower ist ein großer, fast senkrecht nach oben gehender Berg mitten im nix von Wyoming. Er sieht aus wie eine Sammlung von Cheese Sticks. Über die Entstehung gibt es viele Theorien, die geläufigste ist, dass er aus einem Vulkan entstand.
Der Berg ist auch mit etwas über 1.500 Metern ordentlich hoch. Das interessante am Berg ist noch, dass die Landschaft zwar nicht eben, sondern leicht hügelig ist, aber halt auch nicht wirklich mit hohen Hügeln. So macht der Höhenkontrast den Berg nochmal höher und das Bild welches sich einem bietet, noch bizarrer.
Als nächstes stoppten wir im wahrscheinlich kleinsten Dorf Amerikas. In Clark! Gefühlt 5 Häuser, 2 Straßen und eine Stunde Fahrt zu einer gröberen Ansammlung von Häusern. Zur nächsten Stadt fährt man vier Stunden. Uns hat es nach Clark verschlagen, da es besagte Stunde von Cody weg liegt. Dort findet im Sommer dort ein groß angelegtes Rodeo statt. Wyoming gilt auch als Cowboy und Rodeo Staat. In Clark selber gibt es natürlich kein Hotel, da haben wir über eine Internetseite einem Platz von Privatleuten gefunden. Das war sehr preislich ein guter Deal und da haben wir zugeschlagen.
Über das Rodeo will ich nicht so viel schreiben. Nur so viel; wenn wir gewusst hätten, wie sehr die Tiere dort gequält und unnötigen Stress ausgesetzt werden, wären wir nicht hingegangen. Das war äußerst brutal und war absolut nicht okay.

Tag 6 -8
07.07.2015 – 09.07.2015 / Clark, Wyoming – Big Sky, Montana -> Spokane, Washington

Am nächsten Tag machten wir uns auf zum nächsten Hotel nach Big Sky, Montana. Dort hatten wir günstig ein ganzes Apartment ergattern können, das war schon klasse. Wir blieben dort für zwei Nächte und machten von dort Ausflüge in den Yellowstone Nationalpark rein.
Der Yellowstone Nationalpark ist einer der bekanntesten Parks in Amerika. Er ist riesengroß und mega abwechslungsreich. Am ersten Tag suchten wir primär Tiere und fanden auch einige. Dreimal trafen wir auf Bären, einmal auf Elche, Bisons die ganze Zeit und dann halt noch weitere, weniger spektakuläre Tiere.
Am zweiten Tag besuchten wir die vielen Gesiere und heiße Quellen. Diese machten den Naturpark erst so bekannt. Das war wahnsinnig beeindruckend. Da stehst du manchmal einfach nur mit offenem Mund da und fragst dich ob das noch echt ist. Es ist einfach unglaublich schön!
Am dritten Tag wanderten wir auf einen Berg, war auch toll die Aussicht zu genießen. Danach schauten wir noch ein paar Stellen an die wir gestern nicht anschauen konnten. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg nach Spokane, wo wir abends ankamen.
Tag 9
10.07.2015 / Spokane, Washington -> Seattle, Washington

Morgens ging es los Richtung Seattle. Unterwegs stoppten wir an einer Aussichtsplattform vom Mount Reinier . Ist ein riesen Berg. Normal sieht man ihn wie seine schneebedeckte Spitze über den Wolken thront. Leider kamen wir etwas spät und sahen dieses Schauspiel nur wenige SeKunden, ehe die Wolke nach oben stieg und uns und den Berg in weißen Wasserdampf packte. Das war es mit der Aussicht. Der Berg ist ungefähr 4.400 Meter hoch, also ordentlich hoch.

Man hat halt nicht immer Glück. Ich fand es dennoch cool, dass wir wenigstens das Bild für einige Sekunden sehen durften.
Danach ging es direkt zum Hotel in Seattle, Tacoma.
Abends ging es nach Seattle rein um beim Mc Donalds zu essen. Dort parkten wir neben dem Space Needle for free und kauften uns Tickets dafür. Vor der Dämmerung ging es nach oben und nach dem Einbruch der Dunkelheit wieder runter. So sahen wir Seattle bei Tag und Nacht. War schon lässig.
War leider etwas bewölkt darum war der Sonnenuntergang nicht so spektakulär aber der Anblick bei Dunkelheit war super.

Tag 10
11.07.2015 / Seattle, Washington

Wir fuhren nach Seattle rein und parkten es in einer Tiefgarage eines Bürokomplexes. Dort ergatterten wir ein Flat Rate Deal wo wir das Auto für $8,55 für so viele Stunden wie wir wollten, parken konnten. Das war natürlich überragend, auch weil wir super zentral im Herzen von Seattle standen und es im Vergleich zu den anderen Parkplätzen viel günstiger war. Die kosteten $25+ für ein paar Stunden. Hat da schon super geklappt.
Wir kauften uns Tickets für das EMP Museum. Das Museum ist komisch. Super interaktiv, man konnte ganz ganz viel machen. Und es deckte mega viele Themen ab. Es gab einiges zur Musik, Computer Spiele, Spielkonsolen, Cartoons, Horrorfilmen und dem Football Team von Seattle, den Sea Hawks .
Als nächstes liefen wir zum Starbucks. Es ist der erste Starbucks überhaupt. Das weltweit operierende Kaffeehaus hat in Seattle seinen Ursprung und genau diesen ersten Starbucks besuchten wir. Er sah super aus und war natürlich sich mega gut besucht von den ganzen Kaffee Jüngern .
Nachdem wir unseren Geschmacksnerven mit dem heißen Gebräu verwöhnten, liefen wir zum Fisch Markt in Seattle. Der Markt ist super berühmt, da werfen die Händler die Fische durch die Gegend wenn einer einen möchte. Das sieht sehr cool aus.
Nach dem Markt liefen wir zum Pier und setzen uns ein bisschen auf Treppenstufen um dort etwas das Bild, was sich vor uns ausstreckte, zu genießen. Das Riesenrad, der Pier, Teile vom Markt und sehr viele Touristen tummelten sich vor uns.
Nach einer Weile ging es zum Hard Rock Cafe um dort Abend zu essen. War mein erstes mal in einem hat’s Rock Cafe und war ganz lässig, das Essen war super gut. Gerade die Soße war Top. Irgend so eine Garlic Soße.

Tag 11
12.07.2015 / Seattle, Washington -> Bend, Oregon

Morgens stoppten wir beim Troll von Seattle. Dieses große Steinkunstwerk unter einer Brücke, wurde von den Leuten erstellt um den Gemeinschaftssinn zu stärken. Sieht cool aus.
Wir stoppten unterwegs in Portland, um in einem Bomber Restaurant essen zu gehen. Doch leider kam jemand auf die glorreiche Idee den alten Flieger nach 30 Jahren zur Restauration zu bringen. So konnten wir leider kein Bomber sehen.
Danach ging es non Stop nach Bend. Ankommen, Einchecken, zu Taco Bell was essen und ab ins Kino um dort die Minions anzuschauen. Der Film war nicht überragend, war halt okay.
Er beginnt lustig und wird nach 20 Minuten langatmig.

Tag 12
13.07.2015 / Bend, Oregon -> San Fransisco, California

Unser erster Stopp war am Lava Butte, einem alten Vulkan. Der komplette Vulkan Berg besteht aus Asche und versteinertem Magma . Ist alles ganz porös und fühlt sich echt ulkig an da drauf zu laufen. Es knirschte auch immer, fast wie im Schnee. Wir spazierten einmal auf dem Kraterring entlang und bekamen so eine wunderbare Sicht von allen Seiten.
Als nächstes ging es weiter südlich im Park zu einer Art Geröllmüllhalde der besonderen Art. Es war ein riesiger Schutt Berg bestehend aus getrocknetem Lava. Die Steine hatten unterschiedliche Farben und Strukturen. Das besondere waren die Obsidiale. Schwarze Steine, messerscharfe Kanten, die Oberfläche wie Glas. Die sehen echt mega aus und die gab es dort auch in allen möglichen Größen und Formen. Wir wanderten dort zur Spitze des Berges und wieder zurück, war nicht hoch, brauchte nur eine Stunde.
Es was beeindruckend, da durch zu laufen, war irgendwie unwirklich. Sowas habe ich noch nie gesehen und es ist schwer sich das vorzustellen.
Als nächstes ging es Richtung Crater Lake. Dieser See befindet sich in einem alten Vulkan. Und in dem See befindet sich eine kleine Insel, die auch ein Vulkan ist. Also ein Vulkan im Vulkan. Ziemlich edel und der Blick auf diesen Crater (Krater) Lake (See) ist echt einzigartig. Wir machten dort einige Bilder und umfuhren dort den halben See.
Nach dem See ging es auf eine nicht enden wollende Fahrt nach San Francisco. Unterwegs trafen wir an einem Aussichtspunkt ein paar Leute mit denen wir uns unterhielten. Als wir ihnen sagten das wir noch nach San Francisco wollten lachten sie nur und wünschten uns viel Glück. Wir fuhren am Mount Shasta vorbei, ein großer, schneebedeckter Berg auf dem Weg zu unserem Ziel. Wir hatten das Glück den Berg beim Sonnenuntergang zu sehen, dass war schon klasse. Sieht echt mega aus, wenn die goldenen Strahlen der Sonne auf das grau und weiß des Berges trifft.
Die Fahrt nach Oakland / San Francisco war hart. Es wollte einfach nicht enden .
Gegen Mitternacht kamen wir an. Es gab Parkplatzwächter. Kann ein gutes und schlechtes Zeichen sein. Oakland ist nicht so ein super Stadtbezirk. Bisschen wie Berlin Neu-Köln. Da will man eigentlich nicht hin.

Tag 13
14.07.2015 / San Fransisco, California

Der Tag begann gediegen, das war auch gut so.
Um 4pm verließen wir den Laden in dem wir brunchten, also eine Mischung aus Frühstück und Mittagessen. Das schockte mich sehr, mein Tag danach war auch sehr verspult . Wir fuhren nach Oakland an den Pier rein zum Jack London Square . War an sich ganz nett, ich war halt einfach nicht ganz auf der Höhe um es zu genießen.
Wir setzten uns in einen Biergarten und entspannten etwas, danach ging es in einen sehr gammeligen Walmart und zurück zum Zimmer.
Es war ziemlich gut das wir heute so ein loose day eingebaut haben, denn wir waren alle ziemlich platt. So nutzen wir den Tag um unsere Batterien aufzuladen. Davon werden wir die nächsten Tage noch zehren.

Tag 14
15.07.2015 / San Fransisco, California

Morgens fuhren wir nach San Francisco rein. Da kamen wir schön mit der teilweise krassen und kreativen Straßenführung der Stadt in Berührung. Drüber, drunter, dran vorbei. So liegen die Straßen in dieser Stadt. Macht bestimmt Sinn, nur wir hatten Probleme mit der Orientierung, da nicht jede Straße dahin führt, wo man es vermutet hätte. Mitten zwischen den Hochhäusern versagte unser Navi, da es kein Signal mehr bekam. Also navigierten wir unser beladenes Auto mit einer Touristenkarte durch den Stadtkern von San Francisco.
Unser erstes Ziel war (natürlich) die Golden Gate Bridge. Die rote, hänge Brücke ist das Wahrzeichen der Stadt. Wir hatten extrem viel Glück, denn normal liegt die Brücke immer in Nebelschwaden. Bei uns nicht, wir hatten super Wetter. Eine überragende Sicht auf die Brücke. Und es war extrem knapp, denn kurz nachdem wir fertig waren zogen die Wolken auch schon wieder die Brücke zu.
Danach ging es zum Pier 39, dort hatten wir ein paar Gutscheine aufgesammelt, mit denen konnte man 2h am Tag umsonst parken. Dafür müssten wir alle zwei Stunden aus dem Parkhaus raus und wieder rein. Klappte nur mittelmäßig, wir zahlten am Ende trotzdem $27. Hatten dafür einen Parkplatz direkt am Pier und parkten dort fast einen ganzen Tag, wo die Stunde $9 kostet.
Wir schlenderten am Pier entlang und schauten uns alles sehenswertes an.
Wir versuchten noch Karten für eine Alcatraz Tour zu bekommen, doch die nächste mögliche Tour war der 17. August!! Schon krass wie die ausgebucht sind.
Wir nahmen stattdessen an einer Küsten Tour Teil. Wir fuhren unter der Golden Gate Bridge durch und ganz nah um die Alcatraz Insel herum. Das war schon sehr sehr cool. Die Strömung war sehr stark und der Wind blies super stark. Das merkten wir als wir vorne standen und eine große Welle über die Reling schwappte und uns von Kopf bis Fuß mit gutem San Francisco Küstenwasser durchtränkte. Das war nicht so toll und wir versuchten uns während der Fahrt von Sonne und Wind zu trocknen. Hat auch so halbwegs geklappt.
Richtig getrocknet sind wir dann erst als wir auch durch die City gelaufen sind. Wir liefen eine Straße hoch an der auch die Cable Cars liefen. Doch $15 und eine Stunde warten waren uns zu viel. Also liefen wir die extrem steile Straße nach oben.
Das fällt einem in San Francisco auch sofort auf, die Straßen gehen hier super steil hoch und runter. Da kann man richtig das anfahren am Berg üben, wenn hier nicht alles (bis auf wenige Ausnahmen) Automatik wäre.
Wir liefen bis zur Lombardi Street und diese runter. Diese Zick Zack Straße ist sehr berühmt und kennt man aus vielen Filmen. Da es so steil runter geht hat man die Straße im Alpinen Stil angelegt. Die Straße ist mit roten Steinen gepflastert und dazwischen hat es jede Menge Blumen.
Zum San Fransisco Dungeon gingen wir auch als nächstes hin. Ich war ja schon in London, dort war es mehr auf Horror gestellt. Hier in der Stadt der Golden Gate Bridge war es mehr interaktiv und story based. Man kam von Raum zu Raum in unterschiedliche, zusammenhängende Story Abschnitte. Die Geschichte wurde dort von unterschiedlichen Charakteren aus deren Sicht weitererzählt. Das war schon cool, weil wir alle auch mitspielen konnten.

Tag 15
16.07.2015 / San Fransisco, California  

Morgens ging es wieder nach San Francisco rein. Diesmal hatten wir weniger Glück, sowohl vom Wetter als auch vom Verkehr. Da waren wir echt froh das wir gestern die Chance mit der Golden Gate Bridge nutzten.
Wir parkten am Strand und wateten etwas durch das kalte Wasser des Pazifischen Ozeans. Danach liefen wir auf dem, von der Sonne aufgeheiztem, Sandstrand zurück. War richtig gut.
Als nächstes stoppten wir an den Pink Ladys. Die Pink Ladys sind eine Reihe von Häusern die von der Struktur her gleich sind, jedoch ihren eigenen Stil und Farbe haben. Sieht ganz nett aus. Überhaupt haben die Häuser in diesem Viertel etwas einzigartiges an sich. Sind alle bunt und haben ganz individuelle Stils. Dadurch das alles so eigen aussieht passt es auch wieder zusammen.
Abends ging es nach dem Essen zum Coit Tower, dort wollten wir den Sonnenuntergang anschauen. Ging leider nicht, da der Turm nur bis 6pm geöffnet war. Das war schade aber kein Weltuntergang. Kann man halt nicht ändern. Stattdessen liefen wir am Pier noch etwas durch verschiedene Läden. Ich kaufe mir noch eine Cap von San Francisco. Sieht echt mega gut aus.

Tag 16
17.07.2015
San Francisco, California -> Yosemite Nationalpark, California -> Jamestown, California

Wir dachten gestern noch darüber nach, erst zum Silicon Valley und dem Winchester Haus zu fahren, haben es dann aber gelassen. Das hätte uns zeitlich zu stark zurück geworfen. So fuhren wir durch und kamen gegen 1 pm am Yosemite Park an. Der Park ist wie eine riesige Schlucht mit einem Fluss der der Länge nach durch geht und ganz stark bewaldet ist. Die Bäume sind dabei mega groß. An einem Info Stand ließen wir uns ein paar Attraktionen auf einer Karte einkreiseln, die realistisch an einem Tag abzufahren sind.
Zuerst ging es zu einem Baum Park mit gigantischen Bäumen. Das bemerkte man auch wenn man schlecht beim schätzen von Höhen ist, denn die Zapfen die von den Bäumen vielen waren oftmals länger als der Kopf mit Hals und so breit, dass man ihn gerade so mit seinen Händen umspannen konnte.
Wir wanderten eine gute Schleife bis zu einem alten Baum, der von oben auf wundersame Weise gespalten war und bei dem nun zwei Zacken abstanden. Unten, am Boden, war ein viereckiger Klotz raus gesägt worden, so dass die Straße durch den Baum führt. Das war schon cool.
Vor allem weil der Baum halt so gigantisch ist. Was den Baum oben so zerspalten hat wissen wir nicht. Vermutlich hat ein Blitz den oberen Teil raus gebrannt.
Danach wanderten wir zu einem Wasserfall. Dazu wanderten wir locker eine Stunde. Und es ging abartig steil nach oben. Oben angekommen war der Wasserfall gar nicht so spektakulär. Was hier halt wieder Wahnsinn war, ist dass es dort Steine im Fluss gibt, die so groß wie Häuser sind. Die Dimensionen sind halt abartig. Man merkt es auch erst wenn man die winzigen Menschen daneben im Vergleich sieht. Echt groß. Die steilen Felswände an den Seiten sind auch sehr beeindruckend. Eine dunkle Art von grau mit sandfarbenen Streifen. Echt cool anzusehen, gerade auch im letzten Licht der untergehenden Sonne.
Danach ging es noch zu einem anderen Wasserfall. „Fall“ trifft es ziemlich gut, denn das Wasser fällt da wirklich einfach von der Kante. Der höchste Wasserfall in Nordamerika. Sah schon beeindruckend aus, wie die Wassertropfen sich da die Klippe hinunter stürzen und unten am Boden sich in einem Fluss sammeln und weiter fließen.
Nach diesem Wasserfall fuhren wir zurück. Stoppten noch kurz beim Walmart und Safeway und machten uns auf den Weg zum Hotel in Jamestown.
Ich hoffe euch hat mein Aufschrieb gefallen. Ich hatte wenig Zeit und habe es zwischen Tür und Angel schnell in mein iPad getippt. Ist deshalb vielleicht nicht immer ganz so flüssig zum lesen.
Inzwischen haben wir Los Angeles besucht, da kann ich auch wieder allerhand schreiben…
Bis dahin 🙂

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