Bowlingkugelkanone

Apr - 07 2015 | By

Liebe Leserinnen und Leser,

wir schreiben den 6. April 2015, Ostermontag oder – just Monday – hier in Amerika. Hier ist es nicht weit her mit den vielen Feiertagen welche wir in Deutschland genießen dürfen. Das ist sehr schade, da man damit auch weniger Urlaub hat als in Deutschland. Aber führ ein Jahr ist das in Ordnung.

Zwei Wochen sind wieder vergangen seit meinem letzten Eintrag. Ich finde das immer wieder erstaunlich, was in zwei Wochen so alles passiert. Natürlich werde ich auch diesmal mit einem Update zur aktuellen Lage beginnen. Danach folgen meine Erlebnisse mit dem amerikanischen Tax (= Steuer) system, dem wahrscheinlich besten Erlebnis hier in Amerika und ein paar Zeilen über ein etwas anderes Ostern.

Update zur aktuellen Lage:

College: Die liebe Collegezeit. So langsam aber sicher merkt man, dass sich das Semester mit riesen und viel zu schnellen Schritten dem Ende nähert. Die Finals stehen vor der Tür und einige Präsentationen müssen erledigt werden. In IPC gab es wieder einen Test. Und war wieder nicht so meins. Habe zwar durchschnittlich abgeschlossen, aber Durchschnitt ist ja nicht das Ziel. Mein Glück ist, dass die Tests so gut wie gar nichts zählen. Ich habe hier eine Präsentation in…. ich glaube zwei Wochen. Ich werde da einen Artikel über die Auswirkungen der technischen Kommunikationsmittel auf die Kommunikationsfähigkeiten eines einzelnen schreiben. Das kann was werden. By the way: Laut dem Forbes Magazine kommt es zu über 90% auf die Körpersprache bei Unterhaltungen an. Also den nonverbalen Zeichen beim reden. Nur knappe 10% sind die Message. Könnt ihr verstehen warum dann Menschen lieber telefonieren (wenn sie die Möglichkeit haben es auch persönlich zu sagen) anstatt mit den Menschen direkt zu reden? (das SMS schreiben klammern wir hiermit mal aus). Ich mein damit würde ja man 90% der Message ausklammern bzw. ignorieren… Könnt euch ja mal melden 😉

In Ethics läuft es soweit ganz gut. Meine Gruppe hat morgen eine Präsentation über das Thema „Ist es moralisch richtig Terrorismus mit Gewalt zu bekämpfen?“. Das wird eine spannende Geschichte.

Arbeit: Hier muss man ganz eindeutig zwischen meinen beiden Arbeitgebern unterscheiden. Im Economic Development ist es fantastisch. Ich darf jetzt an einem Marketingplan arbeiten. Das Ziel: Wie bekommen wir Leute von Denver oder Colorado Springs hier nach La Junta auf den Bauernmarkt um frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Das Problem: Denver ist 3-4 Stunden (eine Fahrt, also 8 Stunden für Hin- und Rückweg) und Colorado Springs 2-3 Stunden (eine Fahrt) weit von La Junta entfernt. Hinzu kommt das La Junta nicht viel zu bieten hat. Auf jeden Fall nicht mehr als Denver oder Springs. Denver ist mit Stuttgart vergleichbar, Springs hat immerhin knappe 440.000 Einwohner. Das Klima sah hier im Frühling wie Prärie aus, inzwischen kann man es wieder getrost als Wüste bezeichnen. Ich bin letzte Woche mit einem Kumpel und einem Quad durch die Gegend geschossen. Ganz ehrlich, wenn du da farbenblind bist verpasste nicht so viel. Sind eigentlich drei Farben: Sandbraun, hellgrau, dunkelgrau.

Im SBDC ist es mal cool mal langweilig. Cool wird es wenn es etwas zu tun gibt, langweilig wird es wenn ich zu schnell bin. Erschwerend ist dabei, dass meine Chefin etwas unkoordiniert ist. So kann es sein dass sie mir einen Business Plan zwei- oder dreimal zum bearbeiten gibt. Ich warte dann immer ein bisschen und sende dann die bereits erledigte, neueste Version zu ihr. Oder sie findet irgendwelche alten Versionen von Aufstellungen, die ich längst aktualisiert habe.

Knie: Ich kann wieder laufen! Und das meistens ohne große Schmerzen. Mein Knie ist wieder ziemlich funktionsfähig. Ich war nochmals beim Arzt für einen Abschlusscheck und die Ärztin meinte, dass es alles gut aussieht. Ich solle nur keinen Sport die nächsten 4 Wochen machen. Das hat dann nicht so gut geklappt. Ein paar Tage später war das Wetter zu gut und ich dachte „jetzt muss ich endlich einen Fußball kaufen“ und etwas kicken gehen. Mein Hostbrother hat abgesehen von einem Tennisball GAR NICHTS das man als Fußball verwenden könnte. Also bin ich los und habe mir einen Ball gekauft und habe mit Dillen (mein Hostbrother) etwas Fußball gespielt. Könnt ihr euch vorstellen wie viel Spaß das gemacht hat? Wir konnten auf der Grundschule spielen, die haben ein richtiges kleines Fußballfeld. War ideal.

Wetter: Ich mach euch mal etwas neidisch: Wolken? Sieht man ganz selten, vereinzelt am Horizont. Temperatur? Aktuell 28 Grad Celsius. Wochenausblick? 20 bis 30 Grad Celsius. Wobei sich die Mehrheit deutlich im 27+ Bereich befindet. ;D

Auto: Ich konnte mein Auto verkaufen!! 😀 Meine Hostfamily hat gefragt ob sie es kaufen dürfen. Hab ich natürlich zugesagt. Das ist gut für sie  gut (ich gab ihnen einen guten Preis) und für mich, da ich mir das suchen nach einem Käufer nun sparen kann. Das ist ziemlich cool. Das Auto wird bei meiner Abreise den Besitzer wechseln.

 

Das war es zur aktuellen Lage. Weiter geht es mit dem…

Tax Return: Von unserem Visa dürfen wir alle vom PPP/CBYX einen Tax Return (Steuererklärung) machen. Hier lerne ich wirklich viel neues, denn in Deutschland musste ich so etwas noch nie machen. Was ich nicht wusste: Es gibt verschiedene Steuererkläerungen. Die eine ist die Federal, diese kann man als Steuer für das Land USA sehen. Dann gibt es eine State Tax, also für den Staat Colorado. Dann gibt es noch eine County Tax, welche in meinem Fall die für Otero wäre. Und wenn es ganz dumm läuft kommt noch eine City Tax hinzu. Dann würde man 4 verschiedene Steuererklärungen machen. Das ist wie als wenn man in Deutschland je eine eigene Steuererklärung für den Staat, das Bundesland, den Landkreis und die Stadt macht. Die Federal Tax war dank der Software, welche wir von Cultural Vistas kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen haben, ziemlich einfach. Es zeigte sogar an, dass ich etwas Geld zurück bekommen sollte. Allerdings zeigte es auch an, dass der Bearbeitungsprozess für diese etwas mehr als $25 sagenhafte 14 Wochen dauern sollte. Ich wette die werden nach Stunden bezahlt!

Als die Federal Tax erledigt war machte ich mich an die State Tax. Da alle 75 Austauschschüler im ganzen Land verteilt sind stellte uns Cultural Vistas keine Softwarelösung zur Verfügung. Ansonsten hätten sie ja 50 verschiedene Programme zur Verfügung stellen müssen. Fand ich allerdings schade, da es in der heutigen Zeit kein Problem darstellen sollte.

Ich googlete also und fand so allerhand, was jedoch mehr verwirrte als wirklich half. Also bin ich ans College und fragte dort nach. Doch beide Collegecoordinatoren konnten mir nicht helfen. Sie sagten mir, dass ich normal keine State Tax machen muss, da ich weit unter der Einkommensgrenze dafür bin. Hört sich gut an, dachte ich mir. Ich konnte kaum, bzw. nur widersprüchliche Informationen über diese Grenze finden. Am nächsten Tag bin ich darum nochmals zu meinen Coordinatoren. Sie fragten daraufhin bei der Tax Person vom College nach, sie macht all die Steuersachen für das College. Sie bestätigte mir, dass ich keine State Tax zu zahlen habe. Hat sich damit auch erledigt.

 

Das wahrscheinlich beste Erlebnis bis jetzt in Amerika: …ist…. die International Foods Night! (IFN). Die IFN ist das größte Event am College. Die IFN findet einmal jährlich statt, dabei werden abends verschiedene Leute in einen großen Bankettsaal eingeladen (es gibt auch Leute die sich das Ticket für $35 kaufen) und alle International Students sind dabei involviert. Sei es beim Programm oder beim servieren des Essens oder der Technik oder sonstigem.

Mittags findet das Student Event (Schüler Event) statt. Mir hat man gesagt, dass es einfach nur das Essen für die Schüler ist. Also bin ich in T-Shirt, Jeans und Weste erschienen. Und man, damit war ich total underdressed. Aber immerhin nicht ganz so underdressed wie die Australier, die die australische Bademode präsentierten. So ziemlich alle hatten sich in ihren traditionellen Landeskleidern angezogen, oder zumindest Anzug und Krawatte, oder andernfalls schick. Das war etwas blöd, ging aber. So habe ich halt das normale Deutschland repräsentiert. Ich ging echt davon aus, dass wir hier nur zum essen kommen und danach uns umziehen für das Hauptdinner. Doch weit gefehlt! Es sollte auch die Modeschau stattfinden. Dafür war ich auch eingeplant. Am College haben sie (woher auch immer) die typisch bayerische Lederhose. Cullen (mein Collegecoordinator) dachte das dieses Kleidungsstück GANZ Deutschland repräsentiert. Da habe ich ihn erst mal aufgeklärt. Nachdem ich den Text umgeschrieben hatte war ich bereit, in die bayerische Tracht zu hüpfen. Leider hat Cullen die Lederhose verloren, so wurde nichts daraus. Hatte ich kein Problem damit. Nach der Modeschau wurden verschiedene Lieder vorgesungen und traditionelle Tänze aufgeführt. Das sah schon echt cool aus.

Abends ging dann das richtige Event los. Jeder zog sich schick an und ich pinnte die deutsch-amerikanische Stecknadel an meinen Anzug, die wir von der GIZ bekommen haben. Das sah schon cool aus. Ich war bei den Kellnern, durfte also das Essen servieren und Getränke nachschenken und Gäste begrüßen. Gäste begrüßen und Small Talk – kein Problem. Essen servieren – wird kritisch, aber ich denke dass ich es hinbekommen werde. Getränke einschenken – ouuuh das könnte eine echte Challenge werden. Und das war es auch. Small Talk lief perfekt, ich fand sogar einen der etwas deutsch konnte, das war lustig. Das Essen servieren lief auch wunderbar. Doch das Getränke einschenken… Es begann so wunderbar, doch dann bahnte sich einer der unzähligen Eiswürfel den Weg durch die Öffnung des Krugs und flutschte in einem eleganten Bogen in das Glas und hinterließ dabei eine herrliche Ice Tea Fontäne, die dummerweise nicht vollständig den Weg zurück ins Glas fand. Naja, ein paar Spritzer neben dem Glas sind ja nicht die Welt. Doch es kam noch besser. Beim nächsten Glas wollte ich es besser machen und senkte den Krug gaaanz vorsichtig nach unten. Die ganzen Eiswürfel rutschten nach vorne. Ich senkte den Boden des Kruges um die Eiswürfel wieder zurück fallen zu lassen, was auch auf dem ersten Blick ein guter Plan war. Leider schwappte der Ice Tea wieder zurück. Die kleine Schutzbiegung am Rand des Kruges war dabei kein Hindernis und so passierte es dass doch ein beträchtlicher Teil des Ice Teas sich aus dem Krug auf den Tisch verabschiedete. Es war an sich kein großer Fleck. Zumindest zu beginn. Doch die trockenen, nach Flüssigkeit lechzenden Tischtücher haben die Angewohnheit jede Flüssigkeit die auf ihre ausgedörrte Oberfläche trifft, wie ein Schwamm aufzusaugen. Und da sind amerikanische Tischtücher keinen Deut anders als deutsche. So passierte es das aus dem relativ kleinen Ice Tea Pool ein gut 30cm Durchmesser Fleck wurde. War mir oberpeinlich doch die Person an dem Tisch nahm es mit Humor, schmiss seine Serviette über den Fleck, schaute mich an und fragte „Welcher Fleck?“. Das sind die Leute wie die Welt sie bracht! 😀

Doch das war nicht das Ende. Leider. Ich war auf dem Weg einen leeren Ice Tea Krug aufzufüllen als mir was wirklich doofes passiert ist. Die Behälter werden an Zapfhähnen von großen Tanks aufgefüllt. Nun ist der Hahn relativ kurz und man kommt nicht wirklich ran. Also versuchte ich den Krug irgendwie zum Zapfhahn zu schieben. Als ich dachte dass es passt lies ich den Ice Tea laufen. Mit Schrecken hörte ich den Ice Tea auf den Fliesen aufschlagen! War natürlich mal wieder ein Klassiker: Den Krug verfehlt! Unfassbar, aber war auch lustig, da ich nicht der Erste war dem das Missgeschick passierte.

Am Rest des Programmes wurden verschiedene Sachen gesungen, verschiedene Tänze und Anspiele durchgeführt. Auch diesmal gab es wieder eine Modeschau, bei welcher ich auch Part davon war. Ich repräsentierte einfach das moderne, oder Anzugsdeutschland. Passte ganz gut. Danach wurden verschiedene Preise und Auszeichnungen verliehen. Ich bekam einen für meine Teilnahme an meinem Austauschprogramm für die gute Integration am College und einen für meinen „vorbildlichen Einsatz für die Community“! Yeah, das ist doch cool.
Als alle gegangen waren bauten wir noch zusammen ab und feierten ein bisschen. Das war richtig cool, die Stimmung war einfach bombastisch. Alles in allem war es ein überragendes Event. Es lief zwar nicht alles perfekt, aber die Stimmung unter uns Schüler aus der ganzen Welt war einfach unbezahlbar! 🙂

 

Ein etwas anderes Ostern: Ostern war hier gar nicht so wie daheim. Es begann schon damit, dass Karfreitag kein Feiertag war und alle ganz normal zur Arbeit gingen. War schon komisch. Doch für die Amerikaner hier total normal.

Am Ostersonntag gingen mein Hostdad Roger und ich zur Kim Hill Ranch. Ein großartiger Platz. Während La Junta mehr in der Wüste liegt, befindet sich die Kim Hill Ranch in den Canyons. Und was für Canyons, es gibt sogar zwei Felsen die wie zwei Adler aussehen. Von Natur gemacht, richtig beeindruckend. Da fährste vorbei und denkst dir WOW da sitzen zwei überdimensional große Adler!. Wir waren zum Ostern feiern von Freunden meiner Hostfamily eingeladen worden.  Dillen und meine Hostmum Donna wollten nicht mit. Roger und ich ließen uns die Chance nicht nehmen, an diesem freudigen Event teilzunehmen. Die Ranch ist einfach nur riesig. Hal, der Besitzer der Ranch, ist Selfmade Millionär. Dementsprechend haben sie auch cooles Zeugs bei sich rumliegen. Neben unzähligen Trucks, allen möglichen Waffen auch eine wunderschöne alte Corvette und – das Beste – eine Bowlingkugelkanone! 😀 Die ist einfach der Hammer :DD

Das Fest begann mit einem wirklich ausgezeichneten Essen. Roger und ich saßen mit einem Vietnamveteran am Tisch und auch mit Milly (Hals Ehefrau) und führten interessante Gespräche. Die Stimmung war einfach großartig.  Nach dem köstlichen Nachtisch kam eine Tochter von Hal und Milly und brachte die ganzen Kids. Die durften sich dann auf die Ostereier Suche machen. Als diese total Endorphine überladen mit ihren vollen Körben bunter Ostereier zurück kamen ging das Spektakel erst los.

Milly hatte inzwischen einen Korb voller hohler bunter Eier auf den Tisch gestellt. Die Eier wurden verteilt und jeder begann jedem die Eier auf dem Kopf zu zerschmettern, dass der gesamte Konfetti  Inhalt sich über dem Anderen ausbreitete. Das war ein riesen Spaß. Das ist angeblich eine mexikanische Tradition und soll Glück bringen. Und da ich ja ein glücklicher Mensch bin und gerne andere Menschen glücklich sehe hab ich ordentlich Glück verteilt. 😀

Aber auch jede Menge Glück bekommen. Es war einfach lustig 🙂

Als wir uns von der Eierschlacht erholten ging es zur Werkstatt von Hal. Dort bereiteten wir die Bowlingkugelkanone vor. Einfach der Hammer, so cool. Wir schossen vier Bowlingkugeln über 800 Yards (731 Meter) hoch und über 500-600 Yards (457-548 Meter) weit. Wir schossen auf einen Felsigen Hügel, der zu Hals Grundstück gehört. Es sah einfach nur genial aus und war jede Menge Spaß. Als wir die 4 Kugeln verschossen hatten gingen wir auf ein getuntes Golfauto und sammelten die Bowlingkugeln wieder auf.

Bei der Heimfahrt fuhren Roger und ich noch einen Berg neben der Ranch rauf. Dort befindet sich ein Plateau und auf diesem ist man genau eine Meile über dem Meeresspiegel. Völlig verrückt, wenn man bedenkt das Denver die „Mile High City“ ist.

Alles in allem war es ein anderes Ostern. Nicht das was ich erwartete, aber trotzdem echt cool. 🙂

 

Nun bin ich am Ende angelangt. Ich hoffe euch hat es gefallen und ja – ihr könnt schon gespannt sein auf den nächsten Eintrag. Vom College aus werde ich in den Canyons wandern gehen und es gibt eine Tour nach Colorado Springs. Außerdem versuche ich in einem Laden zu volunteeren. Ihr dürft gespannt sein. 🙂

2 thoughts on “Bowlingkugelkanone

  1. Stefan sagt:

    Hi Daniel,

    sound really cool. You seem to enjoy your time in USA.
    Your comments are really entertaining, you should not only write a blogg but also a real (not virtual) book. (-:
    Everything is fine here in Ensingen, business as usual.
    We enjoyed Eastern very much, I had a week off and made a video-project with my both kids an friends of them.
    8 kids between 12 and 14 stood two days in our house an made a lot of chaos, as you can imaging…
    But at the end we managed to make a video with about 140 different scenes.
    Postproduction was a bit demanding, but finally we made it. It is not a masterpiece, but fun.
    Now I am back in office and after reading your blogg, I decided to give you short message from the Ensinger-Team. Best greetings and lots of hughs from all of us.
    I unfortunately have to finish with bad news. I am sure we have already heard that aunt Hanna died last week. I am very sad because she was my favorite aunt. But she died in peace at home close to Wilhelm. It is allwys sad, if a friend or a relative dies, but if it had to happen, it should be like this.
    Okay, Daniel, enjoy your stay and continue with your great comments, it is nice to have news from you.
    Best regards an may the lord bless you and your precious work.
    Stefan

    1. daniel-siehler sagt:

      Hi Stefan,

      thank you so much for your nice message, I really appreciate it! 🙂
      I feel very sorry for this big loss. She was a great person, I remember when I played soccer with your namesake and as she was nearly always watching us.
      But she is now at a better place.

      I’m glad everything is going well in Ensingen. I actually checked the homepage a couple times to read the newest information 🙂
      Hahaha I bet it was a blast to make the viedeo. It’s always fun to take the camera and make a little movie.

      Yeah, I will keep going with my Blog.

      Best wishes from Colorado,
      Daniel

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